Montag, 23. August 2010

Nachgekochter, beschwipster Gockel!



Ich kaufte am Sonntag bei der Arche-Bäuerin m. V. einen schönen Vorwerk Hahn. So passte mir dieses beschwipste Geflügel gut ins Konzept.

Als ich diese Rezepte in den Blogs las,  hier und hier  fiel mir ein, so ähnliche Gerichte früher schon oft gekocht zu haben. Da sieht man mal, wie sich alle 20 Jahre Einiges wiederholt. Ich weiß nicht, ob ich darüber froh bin. Also über das Wiederholen schon, aber nicht unbedingt über die langen Jahre.
Man könnte aber auch sagen, das Gute setzt sich durch.

In den 80ern war ich eine eifrige Leserin der Zeitschrift "Essen&Trinken"  und da gab es zum Einen das Hähnchen mit Pastis und Knoblauch und zum Anderen das Huhn in Wermut/Vermouth-Sahne. Das waren damals Rezepte, die alle mal gekocht haben mussten.
Aus diesen beiden Rezepten habe ich dann, im Laufe der Zeit, mein Hähnchen so zubereitet wie folgt. Die Sahne habe ich als erstes weggelassen, damit koche ich kaum noch, ausser bei Desserts. So näherten sich diese zwei Rezepte langsam aber sicher dem heutigen an.

Zutaten:
  • 1 Hähnchen
  • 2 Fenchelknollen
  • ein paar Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • Knoblauch
  • Oliven
  • Olivenöl
  • Thymian
  • Fenchelsaat
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Schuss Weißwein
  • 1 Schüsschen Ouzo

Den Fenchel mit Olivenöl, Zwiebel und Knoblauch für 15 Min. in den Ofen schieben. Ich mag Fenchel gerne angebräunt.
Gut salzen, pfeffern und mit Fenchelsaat bestreuen.


Die Geflügelteile auf den Fenchel legen und anbräunen lassen.  Die Tomatenstücke  -wer will, kann sie ja häuten-  dazu geben, würzen und mit etwas Ouzo und Wein  -Pastis hatte ich nicht im Haus-  angießen.


Nach insgesamt 40 Min. war das Hähnchen genauso knusprig wie der Fenchel und auch genauso lecker.
Es gab keine Pasta dazu wie bei Foodina, sondern Reis.


Buon Appetito!

Kommentare:

  1. Sehr lecker! Das gab es hier vor kurzem ebenfalls, nachdem Arthurs Tochter ihre Variante gebloggt hatte.

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  2. wirklich neues gibts kaum mehr, was heisst, dass man die alten Rezepte sehr gut wieder hervorholen kann. Was einmal als gut befunden wurde, bleibt gut.

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  3. Dass Einzige, was mich an Deinem Rezept in höchstem Maße irritiert, ist die Angabe von "1 SchüssCHEN Ouzo"
    Da habe ich in meiner Zubereitung einen sorgloseren Umgang an den Tag gelegt. :))

    Hühnchen im Pastissud

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  4. @ Milliways: ich glaube da hat wohl jeder so seine eigene, gute Variante.

    @ Robert: einmal gut, immer gut.

    @ Astrid: ich hab mir Deine Variante nochmal angesehen. Da war ich wohl etwas zu sparsam, wird sich ändern, versprochen.

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  5. Hmm..lecker..so ein Huhn hatten wir im Urlaub aus dem Holzofen..gruß HEike

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  6. neenee, am Ende bin ich es Schuld, wenn Du Dich dem Alkohol ergibst oder Dir ´ne Fee erscheint... :))

    Aber es ist wirklich interessant zu sehen, wie dieses Huhn immer wieder anders zur Zeit seine Reise durch die Blogs macht.

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  7. @ Heike: aus dem Holzofen ist das sicher ein besonderes Erlebnis.

    @ Astrid: brauchst Dich jetzt nicht rauswinden. Ist alles in der Patientenverfügung festgehalten, falls mich die grüne Fee erwischt.

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  8. Lecker! Was ist denn ein Vorwerk Hahn? Der wird doch nicht etwa zusammen mit Staubsaugern vertrieben ;o)

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  9. @ Toni: hier ein Link zum Vorwerkhahn oder Huhn http://www.erhaltungszucht-vorwerkhuhn.de/index.php?id=3

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  10. Huch, jetzt habe ich erst das beschwipste Huhn entdeckt! Ich finde es auch toll, das es bei jeder Köchin etwas anders schmeckt. Allerdings würde ich auch nich so sparsam mit dem Anisschnaps umgehen ;o)

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  11. Fenchel und Ouzo ist natürlich eine schöne Idee.

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  12. @ Nata und Tobias: ich gestehe, Ouzo zum Kochen war für mich neu, aber ein überraschendes Ergebnis.

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