Donnerstag, 24. Oktober 2013

Paris in 24 Stunden, Teil I





Da bekommt der Titel: "Taxi nach Paris, nur für eine Nacht" eine ganz andere Bedeutung.
Die Fa. Niggemann aus Bochum, Fachmarkt für Gastronomiebedarf, lud ein und das schon zum zweiten Mal. Klärchen Kompott vom Gourmet-Büdchen und ich folgten dem Aufruf zu einer Studienfahrt nach Paris und ließen uns nicht lange bitten.
Genauer gesagt ging es in die heiligen Hallen, Les Halles nach Rungis.
Vor Jahren, als ich das Buch las "Der Bauch von Paris" von Emile Zola, war ich so beeindruckt, dass ich es gleich ein zweites Mal lesen musste. Dieser zum Teil sehr morbide Charme faszinierte mich.
Damals waren die Hallen noch in der Innenstadt von Paris. Jetzt aber außerhalb in Orly empfing uns Rungis in einer eigenen Stadt.
Gewaltige Ausmaße sind das.



In Rungis angekommen, etwa um 22.30 h, ging es erst einmal in eine Brasserie zum Essen. Wir mussten uns ja auf die lange Nacht vorbereiten.
Die große Meeresfrüchte Platte  Plat de Fruits de Mer mit einem guten Schluck Pouilly-Fuissé,
das war schon ganz großes Kino.
Es wurde gespeist und über den Ablauf der Nacht gesprochen.


So, die Flasche ist leer, der Plan steht, auf geht's


Erstmal in die Fischhalle. Es ist 2 Uhr morgens, noch schön leer. Man sieht die unglaubliche Weite


Hier ist fast alles zertifiziert, Gott sei Dank


Satte Jakobsmuscheln, machen wir uns auf den Weg


Der dicke Fisch ist jetzt schon platt, wir aber haben noch etwa 7 km vor uns.


Von wegen, Red Bull verleiht Flügel, hier ist es der Meerhahn/henne oder die Gallinella di Mare.


Der Schöne wartet auf einen geeigneten, zahlungskräftigen Kunden.


Nicht Fisch, nicht Fleisch, sondern Froschschenkel.


Ob im Federkleid....


......oder im Pelzmantel, es ist alles vertreten.



Hier halten alle die Schnute, Lamm ......


.........oder Schwein


Welches Steak darf's denn sein?


Jetzt kommt etwas für hartgesottene, Kutteln, Kaldaunen, Tripes, Trippa..........



Die weißen Nieren habe ich auch fotografiert, aber sie waren zu farblos, um sie zu präsentieren, wenn ihr wisst, was ich meine. Ich bewahre sie in meiner Privatschatulle auf.



So Halbzeit, es ist 4.30 Uhr und wir brauchen alle einen Café au lait, sonst schlafen wir ein.
Au  revoir, à bientôt!




Kommentare:

  1. Das ist wirklich un rêve! Allein für die Meeresfrüchteplatte lohnt es sich schon, nach Paris zu fahren...

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    1. Nata, da hast du recht. Ich überlege, im nächsten Jahr wieder mitzufahren, so beeindruckend war das.

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  2. Toll, ich bin richtig neidisch. Schade, dass es noch keinen PC gibt, der dem Blogleser so dezente, leckere Häppchen rüber wandern läßt😉. Dann würde ich noch viel öfter bei Dir vorbei schauen. LG und schönes Wochenende - Elke

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  3. Danke Elke, und ein schönes Wochenende!
    LG Monika

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  4. ein Genuss war es und wie!!! Du willst doch wohl nicht ohne mich fahren, oder? Bedenke, es muss Dich jemand wach halten ;-)

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