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Samstag, 5. Oktober 2013

Slow Food Tafelrunde im Herbst, ein Abend in Hülle und Fülle!


Vor einigen Tagen trafen sich wieder ein paar Kochwütige zur Slow Food-Tafelrunde.
Das Thema war diesmal "In Hülle und Fülle"! Es wurden dreierlei Füllungen in Pastateig verhüllt oder verpackt. Alle drei Füllungen bekamen einen anderen Teig drumherum.
Vorher, als Gruß aus der Küche, gab es einen Klassiker aus den 60gern: Gefüllte Tomaten. Diese habe ich deshalb mit ins Menü genommen, weil ich einen ganz fantastischen Thunfisch, eingelegt in Olivenöl, verpackt in Dosen, aus Sizilien mitgebracht hatte. Dazu kamen noch in Salz eingelegte Kapern und eine schnell gemixte Mayonnaise.


Zu dem Gruß aus der Küche gab es einen portugiesischen Vinho Verde aus der Alvarinho Traube, narürlich vom Douro.
 

Die erste verhüllte Pasta mutete chinesisch an. Es waren WanTan oder WonTon in klarer, konzentrierter Hühnerbrühe mit diversen Gemüsen wie Spinat, Möhren, Staudensellerie, Kräuter wie Schnittlauch, Frühlingszwiebeln und Koriander, außerdem Chili, Ingwer und Zitronengras.
WanTan werden auf Enteneierbasis gemacht, die kaufte ich fertig ein.
Dazu tranken wir eine Scheurebe aus Reinhessen, die mich nicht nur wegen des Geschmacks begeisterte, sondern auch wegen des zauberhaften Etiketts. Ganz scheu mit einem Reh.


Die zweite Pasta-Variante kam italienisch daher und zwar aus Ferrara. Ravioli gefüllt mit Kürbismus.
Dazu kamen noch Petersilie, Amarettini, Balsamico, Parmesan.
Serviert wurden sie mit gerösteten Pinienkernen, Parmesan und frittiertem Salbei.
Zu trinken hatten wir dazu einen Pinot Blanc aus Südtirol, sehr stimmig das ganze.


Die dritte Verhüllung war ganz bodenständig schwäbisch, die Maultasche oder auch das Hergottsbscheisserle. Die Füllung klassisch, halb Hack halb Brät mit Spinat und Petersilie.
Die Masse war schön locker, natürlich waren auch Eier im Spiel.
Serviert hatten wir sie auf grünem Salat. Im Original gehörte auch noch Kartoffelsalat dazu, das war uns dann doch zu mächtig.
Der Wein dazu kam aus der Pfalz, es war ein Spätburgunder weiß ausgebaut, also ein Blanc de Noir.
Bei den Weinen hatte ich mich ganz auf den Weinhändler meines Vertrauens verlassen und es nicht bereut.


Als Dessert gab es dann eine gebackene frische Feige, gefüllt mit gemahlenen Mandeln und Butter und dazu einen Zwetschröster, der mit Zimt gewürzt war.
Den Wein hierzu hatte ich aus Sizilien mitgebracht, einen Zibibbo. Ähnlich im Geschmack wie ein Gewürztraminer passte er hervorragend zu diesen Marzipan/Zimtaromen.



Ein rundherum gelungenes Menü mit gut gelaunten Teilnehmern. Wir hatten viel Spaß miteinander an diesem Abend, ich bedanke mich bei euch!!

Mein besonderer Dank aber geht an die liebe Christel von der Koch und Backoase, sie hat die tollen Fotos gemacht und mir zur Verfügung gestellt.

In diesem Sinne buon appetito!

Sonntag, 21. Juli 2013

Der beste Pasta-Fresca-Laden in Bagheria (Palermo)!



Zugegebenermaßen ist das auch der einzige in Bagheria und das bei etwas mehr als dreißigtausend Einwohnern.
Ich habe lange danach gesucht. Von Norditalien her bin ich es gewohnt, an jeder Ecke einen Pasta-Fresca- Laden zu finden. In Sizilien ist es nicht so üblich wie z.B. in der Emilia Romagna. 
Auch wird in Sizilien die Pasta seltener mit Ei hergestellt, sonder meistens nur -das ist keine Abwertung, sondern eine Einstellung- aus Grana duro, also Hartweizenmehl,Wasser, Olivenöl und Salz.
Die Fassade des Ladens ist gar nicht mal so unscheinbar, wie sonst so häufig in Sizilien/Italien. Oftmals erkennt man nicht, was sich hinter den Vorhängen verbirgt. Hier aber ist es ganz offensichtlich und trotzdem bin ich oft daran vorbei gefahren, habs einfach nicht gesehen.


Die Chefin bereitet die gewünschte Pasta immer frisch für jeden Kunden zu. Es liegen also keine Ravioli in der Kühltheke, man muss etwas Zeit mitbringen.
Der Teig ist vorbereitet, er muss ja einige Zeit ruhen.


Ich entschied mich für Spaghetti alla Chitarra, die leicht eckig in der Form und rauh sind und deshalb Sughi besonders gut aufnehmen können.......


.....und für Ravioli mit Ricotta-Spinat-Füllung.
Bei den Ravioli war mir der Teig etwas zu dick. Ich mag es, wenn die Füllung durch den hauchdünnen Teig hindurch scheint. Die Füllung aber war umwerfend gut.


Zubereitet habe ich die Spaghetti mit einem Basilicum-Minze-Pesto


und die Ravioli ganz klassisch, mit Butter, frittiertem Salbei und gerösteten Pinienkernen.
Pastaherz, was brauchst du mehr?


Hier ist noch mal das Firmenlogo zum Mitschreiben.


Und hier die Adresse, falls es den einen oder anderen einmal dorthin führt.
Nonna Rosa, Via P. Inzerillo 2, Bagheria, Palermo.

Buon Appetito!

Freitag, 14. September 2012

Kürbisravioli oder so!


Da habe ich es noch so gerade geschafft bei "Delighteds faszinierende Welt der Fotografie" mitzumachen mit meinem "Lieblings-Herbstrezept".


Herbstzeit ist für mich gleich Kürbiszeit


Kürbis und Pasta





      Pastateig:

  • 200 g Mehl, Typ 405
  • 100 g Mehl grana duro
  • 3 Eier
  • 1 EL Olivenöl
  • ½ TL Meersalz
  • Salbeiblätter, Knoblauch, Butter



Füllung:

  •  500 g Hokkaido Kürbis
  • 30 g Parmesankäse
  • 30 g Mandelkekse
  • 1 EL Cedro-Senf 
  • Chili nach Gusto
  • Macis frisch gemörsert
  • Meersalz, Pfeffer a. d. Mühle

Zubereitung:       

Den Kürbis in große Spalten oder Scheiben schneiden und ca. 1 Std. im Backofen bei 120° mehr trocknen als backen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Natürlich kann man den Kürbis auch kochen, aber durch das Backen karamellisiert der Fruchtzucker und der Kürbis bekommt ein schönes und ausgeglichenes Aroma.
Das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausholen und mit geriebenem Parmesankäse, zerbröselten Mandelkeksen, Fruchtsenf, Salz, Pfeffer, Chili und Muskat zu einer homogenen Masse mixen.
Den Pastateig dünn ausrollen und  mit einem Teigradler oder einem Pasta-Ausstecher Teigplatten ausradeln.  1 TL Kürbismasse auf die eine Hälfte geben und die andere Hälfte drüber schlagen. 
Die Seiten gut verschließen.
In kochendem Salzwasser 3 – 5 Min. leise köcheln lassen.


Es war mal wieder Pastateig zuviel, davon habe ich dann Malfatti schlecht Gemachte oder Maltagliati schlecht Geschnittene gemacht.



Es war also für jeden etwas dabei.



Die gegarten und abgetropften Teigtaschen in der Salbeibutter schwenken und mit den knusprigen Salbeiblättchen anrichten. Den Knoblauch braucht hier niemand zu essen, den übernehme ich gerne.
Nach Geschmack gehobelten Parmesankäse darüber geben. 

Buon Appetito!


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