Montag, 3. Mai 2010

Moin, Moin!


Ich bin dann mal wech!


Für ein paar Tage werden der Herr Geschmacksache und ich auf Töwerland weilen.....


...und werden uns mit diesem.....


oder jenem beschäftigen.


Hauptsache, es schmeckt!


Smakelk Eten, wie der gemeine Osrfriese zu sagen pflegt.

Sonntag, 2. Mai 2010

Spargel mit Forelle und Orangensauce!


Überall in den Blogs wird gespargelt, da muss ich mich ranhalten.

Ich habe heute mal ein altes Rezept herausgesucht aus einem alten E&T Heft aus dem Jahr 1984.
Spargel mit Lachs und Orangensauce. 

Den Lachs habe ich durch Forelle ersetzt. Ich hatte frische Forellen vom gleichnamigen Hof geholt.


Der Schlächter bei der Arbeit, frischer geht's nicht.


Für die Zubereitung brauchte ich:

1 kg Spargel
1 Forelle
2 Blutorangen
2 Gläser Weißwein, eins für die Sauce, eins für die Köchin zur Einstimmung
Estragon frisch vom Dachgarten
2 Schalotten
Meersalz, Pfeffer
Butter

 

Zuerst habe ich die Forelle filetiert, gehäutet und kühl gestellt.

Das Gerippe mit Kopf habe ich mit einer Schalotte und Wasser zu einem klitzekleinen Fond verkocht.

Die zweite Schalotte in Butter angedünstet, mit Forellenfond, Weißwein und Orangensaft aufgegossen und reduziert. Mit Hichimi Togarashi abgeschmeckt.


Leider ist die Sauce nicht richtig sämig geworden. Ich war mal wieder zu ungeduldig und habe sie wohl nicht lange genug einkochen lassen. Geschmeckt hat sie aber sehr intensiv und das ist ja die Hauptsache.

 
Den Spargel in einer großen Pfanne mit ganz wenig Wasser und Salz knackig gekocht. Das geht so am schnellsten, dauert etwa 5 Min. und spart  'ne Menge Energie.
Nichts gegen das Garen im Backofen, das mache ich auch, aber es dauerte mir zu lange für so eine kleine Menge. Vielleicht lohnt es sich ab 2 kg aufwärts.


Den Spargel habe ich auf große Teller - die ich vorher mit Butter einpinselte- verteilt, die Forellenfilets darauf gelegt und mit der Sauce -die ich vorher noch mit kalter Butter aufgeschlagen hatte- angegossen. Die Teller habe ich kurz unter den Grill gestellt -etwa 2 Min-,. das reichte dem Fisch.
Hätte ich Lachs verwendet, wie früher, hätte ich ihn in dünne Scheibchen geschnitten und wäre genauso verfahren. Die Lachs-Farbe hätte sich natürlich besser gemacht.
Bei der Forellenversion habe ich noch mit etwas Forellencaviar aufgepeppt.

Buon Appetito!

Samstag, 1. Mai 2010

Impressionen zum 1. Mai!


Tief im Westen, da wo die Sonne verstaubt.


Ist es besser, viel besser als man glaubt!


Tief im Weeesten.......

Mittwoch, 28. April 2010

Wichtiges Arbeitsessen!


Gestern abend hatte ich einen wichtigen Arbeitstermin.
Wie immer bei solch einem Jourfix  gab es auch etwas zu essen, man muss ja stark sein, für dererlei Gespräche.
Ich flog spät ein von einem anderen Termin, man hatte daher bereits angefangen und so verpasste ich schon mal die Vorspeise, schade.

Wie ich erfuhr, gab es zuvor ein Satè von Geflügelbrust, welches gut mariniert war, und dazu Basmatireis. In dieser Kombination sehr pikant.



Die Hauptspeise bekam ich mit, es war ein Steak, schön marmoriert,  ganz kurz angebraten, serviert mit rohem Gemüse, als da waren Tomatenwürfel, Staudensellerie, Zwiebeln, Koriander, Pinienkerne, gewürzt mit Piment d' Espelette, süßer Chilisauce und Reiswein.
Soweit habe ich es herausgeschmeckt. Nachgefragt habe ich nicht, wir haben ja gearbeitet.


Als Dessert gab es eine Schokoladen - Schicht - Torte aus feinster Nicaragua-Schokolade, vom Organisator selbst geschichtet. Natürlich fair gehandelt, man war ja schließlich bei SlowFoodies. Mehrere Schichten, abwechselnd dunkler Bisquit mit Schokoladencreme. Der Boden war aus Amarettini, natürlich auch selbst gemacht, mit einer dünnen Karamellschicht. Diese sorgte dafür, dass der Boden nicht durchweichte, ja sogar noch sehr knackig war. Mit einer Schokoladenglasur, auch aus der gleichen Schokolade, war die Torte glasiert.
Dazu wurde eine Vanillecreme frisch aufgeschlagen, mit viel Tahitivanille. Man gönnt sich ja sonst nichts.
 


Es waren zähe Verhandlungen!

 
  

Das Interessanteste an dem Arbeitsessen -neben den wichtigen Gesprächen-  waren die Weine, die dazu serviert wurden. Es war schon sehr interessant, sie alle zu verkosten. Der Chateauneuf-du hat wirklich eine echte Pap(p)nase!

Und sonst, ich kann sie garnicht alle auflisten, ich bin ja keine große Kennerin derselben, ich glaube, die Fotos sprechen alleine für sich.


Gut erinnern kann ich mich an den Dessertwein. Ein Nieport Vintage, 2007. Erstaunlich, dass ein so junger Portwein so komplex sein kann, satt und weinig. Und das für unter hundert Euro!!! 

Alles in Allem, ein sehr erfolgreicher Abend.


Noch ein Schnäpschen in Ehren.

Man glaubt garnicht, wie anstrengend so ein Arbeitsessen ist.
Und auch nicht, dass Arbeit soo viel Spass machen kann.

Buon Appetito, oder besser gesagt, Salute!

Sonntag, 25. April 2010

Düsseldorfer Ochsenkotelett!



Beim letzten kleinen Ausflug nach Düsseldorf -eigentlich war ich auf Schuhe aus, aber ich fand nicht die richtigen- habe ich beim Lieblingsmetzger auf dem Markt am Carlsplatz ein herrliches Ochsenkotelett erstanden. Ob es wirklich aus Düsseldorf stammte, weiß ich natürlich nicht. Aber, dass es sich gelohnt hat, es zu kaufen, das weiß ich.
Es sah so verführerisch aus, dass ich garnicht mal gefragt habe, wo es aufwuchs.


Zuhause hab ich's dann genüsslich zubereitet. Nur in Olivenöl mit frischem Knoblauch und Rosmarin ganz sanft gebraten, mit Flor de Sal und japanischem Bergpfeffer gewürzt und fast pur genossen.



Ein bisschen Spitzkohl und ein paar Ofenkartoffeln dazu, mehr braucht man nicht.



Da fällt mir nichts Weiteres mehr ein.
Wer kauft denn schon Schuhe?

Buon Appetito!

Donnerstag, 22. April 2010

Besuch von Erich!



Kennt Ihr eigentlich den "Nudel Erich"? Mit Erich bekommt Ihr sozialistische Grüße aus dem Nudeltopf.

Meine Sportfreundin Ingrid aus H.-E. hat ihn mir für ein paar Tage überlassen. Ich sollte ihn unbedingt einmal testen.

Kaum mache ich Werbung für "Anti-Mafia-Projekte" und schon habe ich einen Mafiosi in Form von Erich im Haus.

Erich ist eine Nudel-Koch-Hilfe. Man gibt ihn mit den Nudeln ins Kochwasser und schon beginnt er zu pfeifen.
Nicht, daß dann die Nudeln schon fertig wären, nein, er stimmt sich nur schonmal ein.

Erich hat drei Songs auf der Pfanne.

1. nach   7 Min. Kochzeit "Nudeln hört die Signale - die Internationale
2. nach   9 Min. Kochzeit "Auferstanden.........- die alte DDR Hymne"
3. nach 11 Min. Kochzeit  schmettert er die"UDSSR Hymne"

Den Garpunkt bestimmt man damit also je nach Lust und politischer Stimmung selbst.
Wie man unschwer erkennt, ist Erich durch und durch Kommunist. Vielleicht etwas brisant so kurz vor den Landtagswahlen in NRW!?

Ein lustiges (Koch)Spielzeug, mehr eben nicht. Es passt gut in Chezuli's Blog Sparte : "Dinge die der Mensch nicht braucht"

Ach ja, da fehlt ja noch das Kochrezept. Während die Nudeln kochten, ich verwendete Penne licce,
bereitete ich aus:

Schalotte
Knoblauch
Chili und Pfeffer
Spitzkohl
Cherrytomaten
Olivenöl und etwas Nudelkochwasser
Pecorino, gerieben

eine leckere Pasta zu. Den Spitzkohl blanchierte ich vorher und kochte dann in dem gleichen Wasser die Nudeln und zwar bis zur alten DDR Hymne "Auferstanden aus Ruinen". Ja, das hatte Biss.
Ich glaube, Erich hat sich bei mir ganz wohl gefühlt. Könnte ja sein, dass Erich ein entfernter Verwandter von Hermann ist. Jener, der in den 80ern in jedem Kühlschrank wohnte. Wer weiß.
Ich bin gespannt, in welchem Pastatopf er demnächst baden geht.

Buon Appetito!

Dienstag, 20. April 2010

Luxus mit Spargel!


Am vergangenen Freitag wurde in NRW offiziel die Spargelsaison eröffnet. So fuhren der Herr Geschmackssache und ich zum ersten Mal in diesem Jahr zum Spargelhof unseres Vertrauens, um uns gut und reichlich mit den edlen Stangen einzudecken.


Das Angebot war tatsächlich groß und die Preise von Euro 4.50 - Euro 9.50, je nach Sortierung und Stärke, mehr als fair.


Um uns die Auswahl etwas zu erleichtern, boten uns die Spargelverkäufer ihren selbst hergestellten Likör an!!
Was damit wohl bezweckt wurde?



Zum ersten Spargel gab es bei uns auch die ersten frischen Kartoffeln. Das ist Tradition. Diese sind um diese Jahreszeit zwar aus Italien, aber das lasse ich mir wohl gefallen.


Als ich den Kartoffelpreis sah, wollte ich es kaum glauben. Für 2.5 kg Sieglinde waren es exakt Euro 5.20. Das ist im Verhältnis zum Spargel der reinste Luxus.
Immerhin haben sie aber gut gemundet.


Den ersten Spargel essen wir meistens roh, auch das ist so Tradition bei uns.



Das Hauptessen war dann -wie immer beim ersten Mal-  ganz klassisch. Nur ganz knapp gekocht, mit Schinken, Butter -ohne eine Hollandaise, wir wollten den Geschmack pur haben, Hauptsache schön knackig- und besagten Luxus-Kartoffeln.


Dazu einen feinen Silvaner im Bocksbeutel aus Franken.
Das Leben kann so schön sein und etwas Luxus gehört doch auch dazu.

Buon Appetito!

LinkWithin

Related Posts with Thumbnails
http://www.linkwithin.com/install?platform=blogger&site_id=165067&url=http%3A//reinegeschmacksache.blogspot.com/&email=boncibus%40googlemail.com