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Dienstag, 20. März 2012

Es grünt so grün, Testessen für Gründonnerstag!


Bärlauch-Kartoffelstampf pur.

Der erste junge Bärlauch im Jahr aus dem Garten meiner Schwester war wieder ein Erlebnis.
Vor Jahren schon hat sie ihn ausgesät und seitdem wächst und gedeiht er jedes Frühjahr prächtig.



Mit dieser Ausbeute haben wir schon mal testgegessen, wie wir den Bärlauch am Gründonnerstag haben wollen. Eines ist sicher, irgendetwas mit Kartoffeln soll es schon sein. Und Fleisch kann, muss aber nicht.

Zutaten:
  • Bärlauch 
  • Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • Chili
  • Kartoffeln
  • Muskatnuss


Die Zubereitung ist  schnell erledigt. Den gewaschenen Bärlauch in der Salatschleuder trocknen und im Mixer mit Basilikum, Olivenöl, Chili, Salz, Pfeffer und Zitronensaft kurz aufmixen.
Etwas vom Bärlauchpürée habe ich auf einem kleinen Sieb abtropfen lassen, so hatte ich ein paar Tropfen Bärlauchöl. Erstaunlicherweise hielt sich die Farbe gut. Auch nach einer Stunde waren sowohl der Pesto als auch das Öl noch knallgrün.



Die Kartoffeln wie gewohnt nach dem Kochen stampfen und mit dem Bärlauch vermischen.
Evtl. noch etwas Kartoffel-Kochwasser und oder Olivenöl dazu geben, bis die Konsistens stimmt.
Eine andere Variante ist die mit Butter, die könnt ihr hier nachlesen.

Das ist der Veggie-Teller:


Oder so, mit Kaninchenleber:


Es passt natürlich auch Fisch dazu, aber den gibt es ja schon am Karfreitag.
Mal schauen, für welche Variante ich mich entscheide.
Und, falls Reste übrig bleiben, gibt es am nächsten Tag eine Tortilla.

Buon Appetito!

Montag, 29. März 2010

Lammspalier mit Kräuterkruste auf Bärlauch - Kartoffelpürée!

Der erste Bärlauch war auf dem Wochenmarkt zu sehen, den musste ich natürlich mitnehmen. Pesto oder Kartoffelpürée, das war hier die Frage. Ich entschied mich für die zweite Variante.


Lammspalier, eigentlich nicht besonders aufregend dieses Gericht, aber immer wieder lecker. Es steht fast auf jeder Speisekarte im Restaurant. Auch zuhause und, wie man liest, in vielen Blogs immer wieder zu finden. Jeder hat so sein eigenes Rezept dafür.

1992 habe ich bei Wolfram Siebeck mit diesem Gericht an einem Wettbewerb teilgenommen und bin in einem seiner Bücher gelandet: Wenn Gäste kommen, Eichborn-Verlag, 1993. gelandet. Wie man daran unschwer erkennt, gute Speisen setzen sich durch und haben durchaus Bestand. Das Rad muss also nicht immer wieder neu erfunden werden.


  • 1 Lammspalier
  • frischen Knoblauch
  • diverse Kräuter, z.B. Rosmarin, Thymian, Petersilie, Bärlauch
  • 2 EL Panko
  • 1 Eiweiß
  • Mehl
  • Salz & Pfeffer
  • Olivenöl

  • Lammfond aus der Reserve, Zubereitung wie hier beschrieben
  • 1 Glas Rotwein

  • Kartoffeln, mehlige Sorte
  • 1 Bund Bärlauch
  • Butter
  • Salz & Pfeffer

  • 1 Bund Möhren
  • Butter, Zucker
  • Salz & Pfeffer
Bärlauch und Butter im Mixer pürieren, salzen und pfeffern.
Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, abgießen, stampfen und mit der Bärlauchbutter vermischen.


Die Möhren schälen und in Stifte schneiden. In Butter und wenig Zucker andünsten, salzen und pfeffern. Einen kleinen Schuss Wasser dazu geben und 5 - 7 Min garen lassen.


Die Kräuter fein hacken und mit dem Panko vermischen. Panko gab es damals noch nicht, zumindest kannte ich es nicht.
Das Lammspalier salzen und pfeffern. In Mehl wenden, dann in verschlagenem Eiweiß, und zum Schluss von allen Seiten in die Kräuterpanade drücken.
Olivenöl erhitzen und das Lammspalier goldbraun anbraten. Für 25 Min. in den Ofen stellen bei 150°.


Inzwischen den Lammfond mit dem Rotwein reduzieren auf die gewünschte Konsistens.


Das Spalier zwischen den Rippenknochen in Koteletts schneiden und auf Kartoffelpürée anrichten. Die Möhren dazu legen.


Buon Appetito!

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