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Montag, 28. Oktober 2013

Paris in 24 Stunden, Teil II

Hier kommt nun der zweite Teil des Rungis-Abenteuers.
Nach der Kaffepause gegen 5 Uhr morgens ging es weiter in eine der Gemüsehallen. Sofort schlug uns ein herrlich, frischer Duft entgegen.



Chillies in allen erdenklichen Formen und Schärfegraden.


Frühlingszwiebeln zu Besen gebunden.


Duftwolke Knoblauch.


Melanzane Tunisienne, die besten der Welt.


Zucchini wie die Soldaten.


Tomaten, wieder eine andere Sorte.


Mini-Wirsing für den Single-Haushalt.


Und überall Kürbis.


Feine, kleine Artischocken.

Türmchenkohl, so dekorativ.


Im Rungis ist alles etwas größer.



Pilze wie ein Badeschwamm.


Liebevoll zusammengebunden: die  Kräuter.


Wohl duftende Quitten.



 Kaktusfeigen und Feigen direkt aus Sizilien.


Nach soviel jungem Gemüse passt der Käse gut obendrauf.



Zunächst einmal gab es dort  Butter im 5 kg Pack.


Käse auf dem Holz Jacobsweg.


Käsefuchs hinter Gittern.


Riesenräder aus der Schweiz mit einem durchmesser von min. 80 cm, da fehlte ein gutes Glas Wein dazu.


Wir aber tranken Café au lait zum Frühstück.
Siehe da, Herrn Siewers fallen sie fast zu.....

und Herrn Bonsberger sind sie schon zugefallen, die Augen.
Herzlichen Dank den beiden Herren für dieses tolle Abenteuer Paris-Rungis.

Au revoir!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Paris in 24 Stunden, Teil I





Da bekommt der Titel: "Taxi nach Paris, nur für eine Nacht" eine ganz andere Bedeutung.
Die Fa. Niggemann aus Bochum, Fachmarkt für Gastronomiebedarf, lud ein und das schon zum zweiten Mal. Klärchen Kompott vom Gourmet-Büdchen und ich folgten dem Aufruf zu einer Studienfahrt nach Paris und ließen uns nicht lange bitten.
Genauer gesagt ging es in die heiligen Hallen, Les Halles nach Rungis.
Vor Jahren, als ich das Buch las "Der Bauch von Paris" von Emile Zola, war ich so beeindruckt, dass ich es gleich ein zweites Mal lesen musste. Dieser zum Teil sehr morbide Charme faszinierte mich.
Damals waren die Hallen noch in der Innenstadt von Paris. Jetzt aber außerhalb in Orly empfing uns Rungis in einer eigenen Stadt.
Gewaltige Ausmaße sind das.



In Rungis angekommen, etwa um 22.30 h, ging es erst einmal in eine Brasserie zum Essen. Wir mussten uns ja auf die lange Nacht vorbereiten.
Die große Meeresfrüchte Platte  Plat de Fruits de Mer mit einem guten Schluck Pouilly-Fuissé,
das war schon ganz großes Kino.
Es wurde gespeist und über den Ablauf der Nacht gesprochen.


So, die Flasche ist leer, der Plan steht, auf geht's


Erstmal in die Fischhalle. Es ist 2 Uhr morgens, noch schön leer. Man sieht die unglaubliche Weite


Hier ist fast alles zertifiziert, Gott sei Dank


Satte Jakobsmuscheln, machen wir uns auf den Weg


Der dicke Fisch ist jetzt schon platt, wir aber haben noch etwa 7 km vor uns.


Von wegen, Red Bull verleiht Flügel, hier ist es der Meerhahn/henne oder die Gallinella di Mare.


Der Schöne wartet auf einen geeigneten, zahlungskräftigen Kunden.


Nicht Fisch, nicht Fleisch, sondern Froschschenkel.


Ob im Federkleid....


......oder im Pelzmantel, es ist alles vertreten.



Hier halten alle die Schnute, Lamm ......


.........oder Schwein


Welches Steak darf's denn sein?


Jetzt kommt etwas für hartgesottene, Kutteln, Kaldaunen, Tripes, Trippa..........



Die weißen Nieren habe ich auch fotografiert, aber sie waren zu farblos, um sie zu präsentieren, wenn ihr wisst, was ich meine. Ich bewahre sie in meiner Privatschatulle auf.



So Halbzeit, es ist 4.30 Uhr und wir brauchen alle einen Café au lait, sonst schlafen wir ein.
Au  revoir, à bientôt!




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