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Montag, 4. Oktober 2010

Reh im Speckmantel!

 

Dieses Gericht habe ich schon vor Wochen gekocht, noch im Sommer.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber für mich ist es erst Herbst, wenn Wild auf dem Tisch landet.
Mein Schwager Heinz, der Unglaubliche aus dem Sauerland, meint allerdings, es ginge schon im Mai los, mit dem Maibock. Na gut, wenn er meint.
In diesem Fall hat er aber keinen Bock geschossen, sondern ein ganz zartes Reh.

Ich habe abgewartet mit dem Bloggen, bis der Herbstwind seine Blätter durch die Gegend  treibt.

Zutaten:
  • 1 Rehrücken
  • Luftgetrockneter Speck
  • Wurzelgemüse
  • Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer, Wildgewürzmischung
  • Thymian
  • Bamberger Hörnla
  • Rotwein zum Kochen und zum Trinken

Die Rückenfilets habe ich ausgelöst genau wie hier beschrieben und aus den Knochen einen Fond gekocht.

Die ausgelösten Rückenfilets sanft angebraten, dann mit Speck umwickelt und im Backofen bei 130°  ca. 30 Min. nachgaren lassen.




Die Kartoffeln geschrubbt, gekocht und in Speck geschwenkt.


Das Rehrückenfilet in dicke Scheiben geschnitten und mit Bamberger Hörnla und Sauce genossen.
Sag ich doch, es ist Herbst.

Boun Appetito!

Donnerstag, 10. September 2009

Bamberger Hörnla, vor und nach dem Essen!

Posted by Picasa
Ja, da bleibt nicht viel übrig!  Sie sind eben etwas ganz besonderes:  die Bamberger Hörnla. Sie gehören zu den Archeprodukten des Slow Food.
Im Hofladen des Frauenheim's in 58300 Wetter, Am Böllberg 185, Tel. 02335 - 97910, gab es heute die ersten geernteten Hörnla. Nicht des Jahres, sondern überhaupt. Sie haben sie in diesem Jahr das erste Mal angebaut. Natürlich war ich gleich bei den ersten Einkäufern dabei. Man ist ja schließlich neugierig. Abends bereitete ich sie zu. Wunderbar feste Kartoffeln, leicht nussig im Geschmack. Ich servierte sie mit ausgelassenem luftgetrocknetem Speck und Zwiebeln. Dazu gab es noch einen kleinen Salat. Mehr braucht das Feinschmeckerherz nicht!
Ich kann nur allen Gernessern empfehlen zuzugreifen, wenn es die Möglichkeit des Kaufens gibt. Sicher, sie sind etwas teurer als andere, konventionell angebaute Sorten, aber es lohnt sich allemal. Morgen bereite ich sie mit Kräuterschmand zu. Ich kann es kaum erwarten!

In diesem Sinne, buon Appetito!

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