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Mittwoch, 27. Januar 2016

Gemüsesuppe mit Pilz!



Zunächst möchte ich mich wieder zurückmelden, da bin ich wieder.
Lange hatte ich mich eingeigelt, es gab Gründe genug dafür, das könnt ihr mir glauben.
Jetzt aber, zum neuen Jahr habe ich mir vorgenommen, wieder ab und zu zu schreiben.
Gebracht dazu hat mich mein schlechtes Gewissen und ein Weinhändler meines Vertrauens.
Peter, vom Boda Weinshop in Wuppertal. Dort auf seiner Seite darf ich Rezepte einstellen, was ich auch gerne tue.
Jetzt also eine Gemüsesuppe, frei nach Helmut Gote: Kein Fleisch, dran aber lecker.

Ein Süppchen welches das Herz erwärmt. Das richtige also in dieser kalt-feuchten Jahreszeit.

Zutaten:

  • 2 Liter Wasser
  • 1/4 Sellerie-Knolle
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Möhren
  • 1 Pastinake
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Porrestange
  • 1 Zwiebel
  • 1 Fleischtomate
  • ein paar Knoblauchzehen
  • ein paar Pilze, z.B. Shiitake oder Kräuterseitlinge
  • Salz
  • verschiedene Pfeffersorten: z.B. langen Pfeffer, schwarzen Pfeffer, Piment
  • 1 Sternanis
  • ein Stück Ingwer
  • ein Stück Chili
  • Petersilie, Koriander oder Schnittlauch
  • Glasnudeln

Zubereitung:

Das Gemüse schälen und waschen.
Etwa die Hälfte grob zerkleinern. Die Zwiebel, die Knoblauchzehen und die Tomate ganz lassen und in kaltem Wasser zum Kochen bringen. Eine Stunde lang leise offen köcheln, dann die  Hitze runter schalten.
Die Suppe mit Gemüse im Topf abkühlen lassen.
Durch ein Sieb abgießen.
Einen Teil der Brühe, je nach Bedarf erhitzen.
Die zweite Hälfte des Gemüses fein schneiden, z.B. in Stifte oder Würfel und in der Brühe al dente kochen lassen.
Separat die Glasnudeln einweichen.
Die Brühe noch einmal abschmecken und evtl. nachsalzen.
Auf Teller füllen, die fein geschnittenen Kräuter darüber streuen.

Brühe die übrig ist, einfrieren für Notfälle. Die nächste Erkältung kommt bestimmt.


Buon Appetito!

Donnerstag, 16. September 2010

Pilzextrakt!


Diese Idee habe ich aus dem Buch " Gekochte Geschenke" von Jutta Buer, erschienen 1985 im Südwest Verlag, mit Fotos von Reinhart Wolf . Jutta Buer hat auch Bücher mit Heinz Winkler von der Residenz  Aschau gemacht. Ein ähnliches Rezept gibt es auch bei Antonio Carluccio  in seinem Buch  "Pilze für Feinschmecker", erschienen 1989 im Heyne Verlag.

Eine äußerst praktische Art Pilzaroma zu konservieren ist es, diesen Extrakt zu zubereiten.
Jetzt, da es viele verschiedene Pilze gibt, ist der richtige Zeitpunkt da. Der Extrakt als Speisewürze passt besonders zu Fleischgerichten.

Suppen kriegen damit den letzten Schliff und Saucen werden geschmacklich und farblich aufgepeppt.

Zutaten:
Im Originalrezept sind nur Pilze und Salz angegeben.




1 kg Pilze:
alles, was der Wald oder der Wochenmarkt so hergibt, z.B. Champignons, Hallimasch, Pfifferlinge, echter Reizker, Austernpilze, Kräuterseitlinge, Shihitake, Abschnitte von Steinpilzen oder Morcheln, -der ganze Pilz wäre zuschade-. Eben alles, was gerade zur Hand ist.
Meersalz


Zubereitung:

Die Pilze putzen oder waschen und grob zerteilen. Im eigenen Saft dünsten - sie ziehen sehr viel Wasser-.
Dieses abgießen und beiseite stellen.
Die Pilze nun in schwach gesalzenem Wasser kochen und wieder abgießen.
Diesen Sud zu dem anderen geben.
Nun die Pilze in einem Tuch gut ausdrücken, den Saft wiederum auffangen.
Den gesamten Saft evtl. nachsalzen, knapp 1/2 TL auf 1 l Saft, und solange einkochen, bis eine sirupartige Konsistenz erreicht - durch das spätere Reduzieren wird der Geschmack salziger-.

In sterilisierte kleine Gläser oder Fläschchen füllen und verschließen.
Sein großes Plus ist, dass der Extrakt nahezu unbegrenzt haltbar ist.

Auch als Geschenk ist er sicher etwas Besonderes. Weihnachten steht ja schon fast wieder vor der Tür.

Und immer daran denken: nur das, was man vorher hineingibt, kommt auch zum Schluss heraus!

Montag, 13. September 2010

Pilzpolenta und Kaninchen!


Irgendwann muss aber mal Schluss sein mit der ganzen Feierei.
Nach so viel Aufregung  -schließlich habe ich meinen einzigen Sohn verloren, oder nein, ich habe ja eine Tochter dazu bekommen-  wie dem auch sei, ich hatte Lust auf Kochen.

Ein Kaninchen musste mal wieder dafür herhalten. Allerdings nur ein paar Läufe des Ganzen. Da kann die Kaninchenschützerin Arthurs Tochter auch nichts dagegen haben.


Zutaten:
  • pro Person 1,5 Kaninchen Hinterläufe  -wie soll ich das jetzt wieder ausrechnen-?
  • Zwiebel, Knoblauch, Oliven
  • in 80%igem Rum eingelegte Rosinen
  • Möhre, Staudensellerie
  • Thymian
  • Olivenöl
  • 30 g Butter
  • 100 g Polentagries
  • getrocknete Pilze, Shiitake, Morcheln 
  • 125 ml Wasser und Einweichwasser der Pilze  -ich hatte auch noch einen Schluck Hühnerbrühe, die sich gut einfügte-
  • Salz

Die Zubereitung des Kaninchen Rezeptes ist hier nachzulesen.
Heute mache ich mir es ganz einfach, ich bin noch so erschöpft vom vielen Tanzen.


Für die Polenta die eingeweichten Pilze gut ausdrücken und in Butter anschwitzen.
Das Wasser mit der restlichen Butter und einer Prise Salz aufkochen und zu den Pilzen geben. Mit einem Rutsch den Polentagries dazu schütten und rühren, rühren, rühren...und an schöne Dinge denken.
Nach etwa 5 Min. sollte die Polenta gestockt, aber noch locker sein.
Kürzlich las ich in einem Blog von Einem, der auszog, um stundenlang Polenta zu rühren; das hat mich schwer beeindruckt. Jetzt im Moment war mir nicht danach, habe ich doch meine ganze Kraft beim Tanzen gelassen. Im Winter nehme ich mir mal die Zeit. Ich bin auf den Unterschied schon jetzt gespannt, das Grundprodukt ist ja wohl ein anderes.


Serviert habe ich zu dem Kaninchen mit Pilzpolenta noch frischen Spinat. Diesen hatte ich nur in Olivenöl mit Knoblauch und Salz geschwenkt.

Dazu gab es einen roten Spätburgunder von der Mosel vom Weingut Matheus, den ich vor zwei Wochen beim Weinfest endeckt habe. Eine gelungene Kombination.


Buon Appetito!

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