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Freitag, 4. Juni 2010

Ein kleines Spargel Menü, zum meteorologischen Sommeranfang!



Zurück vom Feiertagseinkauf auf dem Spargelhof überlegte ich mir den Speiseplan des Tages. 
Ich entschied mich für's Kochen nach Bildern.

Als Vorspeise gab es  "Spargel Bruschetta"


als Zwischenspeise eine "Spargel Frittata"



als Hauptgang "Spargel klassisch".



zum Dessert gab es Erdbeeren  -die ersten deutschen und zwar aromatisch-  mit Vanillecreme.


Buon Appetito!

Sonntag, 16. Mai 2010

Gebeutelte Kratzete!





Noch'n Spargelgericht.


Die Kratzete kennt man ja aus Baden. Dort ist sie der Klassiker schlechthin zum Spargel und ich liebe sie sehr.
Da es mir diesmal zu schade war, die schönen dünnen Pfannkuchen zu zerreißen, habe ich kleine Beutel daraus gemacht, der Spieltrieb lässt grüßen.


Für den Pfannkuchenteig:

  • 50 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1/4 l Milch
  • Salz
  • 1/2 TL Korianderkörner, geröstet und gemörsert
  • Das mit der Korianderkörnern hatte ich mal bei Vincent Klink gesehen.

Für die Füllung:

  • 150 g Grünspargel
  • 150 g Creme fraiche
  • 1 EL Pinienkerne
  • Petersilie und Rauke für die Farbe
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • Salz, weißen Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Lauchblätter


Für die Beilage:

  • grüner und weißer Spargel
  • geröstete Pinienkerne

Zuerst röstete ich die Pinienkerne.


Aus den o. genannten Zutaten machte ich einen Pfannkuchenteig und lies ihn 20 Min.ruhen. Danach buk ich  nacheinander ganz dünne Pfannkuchen aus.



Von dem Grünspargel schnitt ich die unteren Enden ab und blanchierte sie 2 Min.in Salzwasser.
Mit Creme fraiche, Pinienkernen, Petersilie und Rauke mixte ich alles auf.
Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abgeschmeckt.



Den Lauch blanchiert, kalt abgeschreckt und längs in feine Streifen geschnitten.


Auf jeden Pfannkuchen einen guten EL Fülle gegeben. Die Ränder nach oben gezogen zu einem Beutel und mit einem Lauchstreifen zugebunden. Da kann man mutig zur Sache gehen, der Lauch hält gut was aus.


Genau wie Robert habe ich auch den Sammelhamster Tipp angewendet und die Beutel in eine Muffinform gesetzt.

 
Auf die Idee hätte ich auch schon früher kommen können.
Vielen Dank an den oder die Sammelhamster/in für diesen Tipp.

Die Muffinform für 10 Min. in den Herd gestellt bei 180°, bis die Spitzen der Beutel schön braun und knusprig waren.


In der Zwischenzeit hatte ich den Spargel gegart.
Ich entschied mich beim Weißen für's Braten und beim Grünen für's Blanchieren.


Alles zusammen auf Tellern angerichtet und ein paar Pinienkerne dazu gegeben.

Buon Appetito!

Mittwoch, 12. Mai 2010

Juist zum Ersten, Spargelsalat mit Nordseekrabben!




Wie ich bereits erwähnte, habe ich mit Herrn Geschmacksache eine Woche auf Juist verbracht. Nach 15 Jahren wieder einmal.


Früher waren wir jedes Jahr für eine Woche dort, meist in den Herbstferien, wg. der Schulferien der Kinder.  Es war in den Jahren oft sehr kalt und regnerisch. Iin diesem Jahr war es trocken, aber sehr kalt. Windstärken in bombastischen Höhen und das alles bei 5° - 10°, gefühlte 0°. Der Wind schnitt wie Rasierklingen in die Haut. Warme Gedanken schadeten da nicht.
Aber wozu hat man denn ein Hobby? Z.B. Einkaufen -natürlich Feinschmeckereien und kein Modezeugs und so- und dann ran an den Kochtopf.
Während ich am Herd so vor mich hin kreierte, verkostete Herr Geschmacksache schonmal verschiedene kühle Tropfen. Ganz wie zuhause.

Über Juist gäbe es soviel zu Schreiben, also fange ich einfach mal an.

Es ergab sich, dass wir noch kurz vor der Abreise Grünspargel beim Spargelbauern im Münsterland kauften (das war genau an dem Wochenende, als der Geniesser eine schlechte Spargelqualität sein eigen nannte).


Aus unerklärlichen Gründen schafften wir es nicht, den Spargel aufzuessen. Also reisten wir mit einem Kilo Grünspargel im Gepäck, bester Qualität, auf die Insel. Dieser wollte nun dort verarbeitet werden.


Beim Insel - Fischhändler meines Vertrauens "Schönrock" erstand ich gepuhlte Nordseekrabben und, auf seine Empfehlung,  einen Würfel "Paul Langbein's echte friesische Krabbensuppe" -im Urlaub darf man schonmal zu diversen Hilfsmitteln greifen-.
Die Kombination von Krabben und Spargel, lauwarm als Salat, konnte ich mir sehr gut vorstellen.


Die Zutaten:

500 g grüner Spargel
200 g gepulte Nordseekrabben

1/2 Würfel Paul Langbein
frischer Dill, weils keine anderen frischen Kräuter gab
Essig, Zitrone
Meersalz, was sonst
Pfeffer
Olivenöl

Den Spargel blanchierte ich nur eine Min. -es waren dünne Stangen, da reichte es- in Salzwasser und schreckte ihn kalt ab.


Aus den anderen Zutaten, außer den Krabben, bereitete ich eine Langbein-Vinaigrette. In einer halben Tasse Spargelwasser löste ich den halben Würfel auf, schmeckte mit Pfeffer, Essig und Zitronensaft ab und  schlug zum Schluss Olivenöl unter.

Die Spargelstangen richtete ich schön auf Tellern an. Die Krabben wendete ich zunächst in der Vinaigrette  und platzierte sie auf dem Spargel. 


Es war fast ganz gut, aber eben nur fast.

Das war das Urlaubsessen erster Teil. Soweit so gut, Vortsetzung folgt!

Smakelk Eten!

Sonntag, 2. Mai 2010

Spargel mit Forelle und Orangensauce!


Überall in den Blogs wird gespargelt, da muss ich mich ranhalten.

Ich habe heute mal ein altes Rezept herausgesucht aus einem alten E&T Heft aus dem Jahr 1984.
Spargel mit Lachs und Orangensauce. 

Den Lachs habe ich durch Forelle ersetzt. Ich hatte frische Forellen vom gleichnamigen Hof geholt.


Der Schlächter bei der Arbeit, frischer geht's nicht.


Für die Zubereitung brauchte ich:

1 kg Spargel
1 Forelle
2 Blutorangen
2 Gläser Weißwein, eins für die Sauce, eins für die Köchin zur Einstimmung
Estragon frisch vom Dachgarten
2 Schalotten
Meersalz, Pfeffer
Butter

 

Zuerst habe ich die Forelle filetiert, gehäutet und kühl gestellt.

Das Gerippe mit Kopf habe ich mit einer Schalotte und Wasser zu einem klitzekleinen Fond verkocht.

Die zweite Schalotte in Butter angedünstet, mit Forellenfond, Weißwein und Orangensaft aufgegossen und reduziert. Mit Hichimi Togarashi abgeschmeckt.


Leider ist die Sauce nicht richtig sämig geworden. Ich war mal wieder zu ungeduldig und habe sie wohl nicht lange genug einkochen lassen. Geschmeckt hat sie aber sehr intensiv und das ist ja die Hauptsache.

 
Den Spargel in einer großen Pfanne mit ganz wenig Wasser und Salz knackig gekocht. Das geht so am schnellsten, dauert etwa 5 Min. und spart  'ne Menge Energie.
Nichts gegen das Garen im Backofen, das mache ich auch, aber es dauerte mir zu lange für so eine kleine Menge. Vielleicht lohnt es sich ab 2 kg aufwärts.


Den Spargel habe ich auf große Teller - die ich vorher mit Butter einpinselte- verteilt, die Forellenfilets darauf gelegt und mit der Sauce -die ich vorher noch mit kalter Butter aufgeschlagen hatte- angegossen. Die Teller habe ich kurz unter den Grill gestellt -etwa 2 Min-,. das reichte dem Fisch.
Hätte ich Lachs verwendet, wie früher, hätte ich ihn in dünne Scheibchen geschnitten und wäre genauso verfahren. Die Lachs-Farbe hätte sich natürlich besser gemacht.
Bei der Forellenversion habe ich noch mit etwas Forellencaviar aufgepeppt.

Buon Appetito!

Dienstag, 20. April 2010

Luxus mit Spargel!


Am vergangenen Freitag wurde in NRW offiziel die Spargelsaison eröffnet. So fuhren der Herr Geschmackssache und ich zum ersten Mal in diesem Jahr zum Spargelhof unseres Vertrauens, um uns gut und reichlich mit den edlen Stangen einzudecken.


Das Angebot war tatsächlich groß und die Preise von Euro 4.50 - Euro 9.50, je nach Sortierung und Stärke, mehr als fair.


Um uns die Auswahl etwas zu erleichtern, boten uns die Spargelverkäufer ihren selbst hergestellten Likör an!!
Was damit wohl bezweckt wurde?



Zum ersten Spargel gab es bei uns auch die ersten frischen Kartoffeln. Das ist Tradition. Diese sind um diese Jahreszeit zwar aus Italien, aber das lasse ich mir wohl gefallen.


Als ich den Kartoffelpreis sah, wollte ich es kaum glauben. Für 2.5 kg Sieglinde waren es exakt Euro 5.20. Das ist im Verhältnis zum Spargel der reinste Luxus.
Immerhin haben sie aber gut gemundet.


Den ersten Spargel essen wir meistens roh, auch das ist so Tradition bei uns.



Das Hauptessen war dann -wie immer beim ersten Mal-  ganz klassisch. Nur ganz knapp gekocht, mit Schinken, Butter -ohne eine Hollandaise, wir wollten den Geschmack pur haben, Hauptsache schön knackig- und besagten Luxus-Kartoffeln.


Dazu einen feinen Silvaner im Bocksbeutel aus Franken.
Das Leben kann so schön sein und etwas Luxus gehört doch auch dazu.

Buon Appetito!

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