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Freitag, 17. Dezember 2010

Das Jahr ist um!



Damit meine ich jetzt nicht das Jahr 2010, obwohl, das war doch das Kulturhauptstadtjahr. Dieses Ende  könnte ich schon fast mit einflechten, da spare ich mir weitere Kommentare diesbezüglich.

Nein, das Jahr des Pfälzerweines meine ich, mit dem für uns dazugehörigen schönen, frischen Saumagen, den unsere holde Winzerin uns einmal im Jahr mit dem Riesling mitschickt.
Ist schon eine gute, alte Tradition und immer wieder lecker.

Das embryonale Etwas erstmal in Scheiben geschnitten. Ist das nicht auch ein Slow Food Exemplar?
Den grössten Teil eingefroren für schlechte Zeiten.
Natürlich haben wir auch gleich zugeschlagen. Die Ecken gleich so im Stehen kalt gegessen.

Die nächsten Scheiben angebraten und mit Sauerkraut und Senf verzehrt, wie es sich gehört.

Passend zu dem etwas deftigerem Essen haben wir uns zum Abschluss einen kleinen Klaren gegönnt.
Hat die Winzerin freundlicherweise gleich mitgeliefert.


Und dann haben wir erstmal einen Mittagsschlaf gemacht.

Puh...ich glaube, wir werden alt. Aber Hauptsache gesund.



Hicks...!

Freitag, 12. Februar 2010

Saumagen mit Sauerkraut!


Immer noch Winter, das trifft sich gut. Wir haben von der Winzerin unseres Vertrauens mit der letzten Weinlieferung  wieder einen frischen Saumagen bekommen. Sieht ja schon recht embryonal aus dieser Koloss. Jetzt war also Schlachtfest.!
Am schönsten ist es natürlich, den ganzen Saumagen im Backofen aufzubacken und im Kreise von acht bis zehn Leuten zu vertilgen. Das ergab sich jetzt aber nicht. So habe ich ein paar Scheiben abgeschnitten, in der Pfanne gebraten und mit Sauerkraut serviert.


Das braucht man:
500 g Sauerkraut, ist für zwei Personen etwas zuviel, aber so hat man einen kleinen Rest
1 Zwiebel, 1Knoblauchzehe
Gänseschmalz
Lorbeerblatt, Wacholderbeeren
Riesling
Zucker, Salz und Pfeffer
Serviettenknödel, Brot, Senf

Für das Sauerkraut:  Zwiebel, Knoblauch und Zucker in Gänseschmalz andünsten. Das Sauerkraut mit dem Lorbeerblatt und den angequetschten Wacholderbeeren dazu geben. Mit Riesling aufgießen und im offenen Topf etwa 20 Min. köcheln lassen. Salzen und pfeffern nach Geschmack. Das Kraut soll gut mit Wein bedeckt sein, dann behält es die schöne helle Farbe und wird im wahrsten Sinne des Wortes zu Weinkraut. Typisch elsässisch.

Die Scheiben vom Saumagen kurz von beiden Seiten anbraten, nur etwas Farbe nehmen lassen, gar sind sie ja bereits.
Der Herr Geschmacksache isst am liebsten Bratkartoffeln dazu. Es waren aber keine Kartoffeln im Haus und so gab es für ihn nur Brot dazu und viel Senf. Ich hatte noch einen Rest Serviettenknödel vom Vortag, den ich ebenfalls anbriet und dazu aß. Mit einem frischen Riesling, vom Weingut Seibert aus der Pfalz, war es ein großer Genuss.

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