Posts mit dem Label pfiffig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label pfiffig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 11. März 2011

Kühl/Gefrierschrank Leeressaktion!

Da hatte ich wohl beim letzten Einkauf von Jacobsmuscheln großen Hunger. Jedenfalls waren es viel zu viele, und ich habe sie nur ungern eingefroren. Sie werden in der Tiefe der Kühlung nicht gerade besser.
Was hätte ich jetzt also damit machen sollen, als sie irgendwie zu verarbeiten, bevor die Muschelzeit vorbei ist?


Bei diesem Rezept aus einem Fischkochbuch von Ellen Falout, von 1986 macht es mir nicht viel aus die Muscheln zu cuttern. Sonst, also frisch gekauft, fänd ich es eher schade sie so zu bearbeiten.


Zutaten für 6 Förmchen:
  • 150 g Jacobsmuscheln
  • 100 ml Sahne
  • 1 Eiweiß
  • Salz
  • weißen Pfeffer
  • Butter, um die Förmchen auszupinseln

Zubereitung:
Die Jacobsmuscheln mit den anderen Zutaten im Cutter gut dutcharbeiten. Im Rezept wird angegeben, sie durch ein feines Sieb zu streichen. Das habe ich nicht gemacht, ich finde etwas Textur ganz gut. Die Förmchen gut mit Butter auspinseln und die Masse knapp voll füllen.
Im Wasserbad im Backofen für 12 - 15 Minuten garen, bei 150°. Sie sollen nicht braun werden, bei mir war die Hitze wohl zu stark.


Im Kühlschrank fand ich noch Rote Bete, diese gebackenen, vakuumierten Knollen. Diese hobelte ich in feine Scheiben und beträufelte sie nur mit Sherryessig und Pfeffer.



Die zweite Variante gab es mit Glasnudel - Algen - Salat. Schnelle Küche. Die Glasnudeln werden nur für zwei Minuten in heißes Wasser gegeben, die Algen in kaltem Wasser eingeweicht. Beides wird abgegossen und zusammen mit grüner Chilisauce vermischt. Fertig ist die Lauge, eh der Salat natürlich.


Ein absolut leichtes Essen und wegen des Eiweißgehaltes macht es auch richtig satt.
Ich muss doch mal nachschauen, was sich noch alles in dem Tiefkühler verbirgt. Vielleicht sollte ich mal eine Inhaltsliste anfertigen. Etwas gerät öfter in Vergessenheit.
Ich glaube mich zu erinnern, im letzten Jahr zum Jahresanfang in einem Blog darüber gelesen zu haben. Als guten Vorsatz sozusagen.
Ich nehme mir jetzt vor, etwas gewissenhafter mit den Vorräten umzugehen!

Buon Appetito!

Donnerstag, 22. April 2010

Besuch von Erich!



Kennt Ihr eigentlich den "Nudel Erich"? Mit Erich bekommt Ihr sozialistische Grüße aus dem Nudeltopf.

Meine Sportfreundin Ingrid aus H.-E. hat ihn mir für ein paar Tage überlassen. Ich sollte ihn unbedingt einmal testen.

Kaum mache ich Werbung für "Anti-Mafia-Projekte" und schon habe ich einen Mafiosi in Form von Erich im Haus.

Erich ist eine Nudel-Koch-Hilfe. Man gibt ihn mit den Nudeln ins Kochwasser und schon beginnt er zu pfeifen.
Nicht, daß dann die Nudeln schon fertig wären, nein, er stimmt sich nur schonmal ein.

Erich hat drei Songs auf der Pfanne.

1. nach   7 Min. Kochzeit "Nudeln hört die Signale - die Internationale
2. nach   9 Min. Kochzeit "Auferstanden.........- die alte DDR Hymne"
3. nach 11 Min. Kochzeit  schmettert er die"UDSSR Hymne"

Den Garpunkt bestimmt man damit also je nach Lust und politischer Stimmung selbst.
Wie man unschwer erkennt, ist Erich durch und durch Kommunist. Vielleicht etwas brisant so kurz vor den Landtagswahlen in NRW!?

Ein lustiges (Koch)Spielzeug, mehr eben nicht. Es passt gut in Chezuli's Blog Sparte : "Dinge die der Mensch nicht braucht"

Ach ja, da fehlt ja noch das Kochrezept. Während die Nudeln kochten, ich verwendete Penne licce,
bereitete ich aus:

Schalotte
Knoblauch
Chili und Pfeffer
Spitzkohl
Cherrytomaten
Olivenöl und etwas Nudelkochwasser
Pecorino, gerieben

eine leckere Pasta zu. Den Spitzkohl blanchierte ich vorher und kochte dann in dem gleichen Wasser die Nudeln und zwar bis zur alten DDR Hymne "Auferstanden aus Ruinen". Ja, das hatte Biss.
Ich glaube, Erich hat sich bei mir ganz wohl gefühlt. Könnte ja sein, dass Erich ein entfernter Verwandter von Hermann ist. Jener, der in den 80ern in jedem Kühlschrank wohnte. Wer weiß.
Ich bin gespannt, in welchem Pastatopf er demnächst baden geht.

Buon Appetito!

Montag, 8. Februar 2010

Skrei Loins in Kartoffelkruste!


Manchmal überkommt mich beim Kochen der kleine Spieltrieb. So wie diemal.
Ich hatte schöne Skrei Loins bekommen und da bot sich die Zubereitung in Kartoffelkruste an. So hat man die Beilage gleich drumrum. Gemüse dazu und fertig.


Für zwei Personen braucht man:

ein schönes Stück Skrei, etwa 400 - 500 g
2 Kartoffeln


Senf, ich nahm Chilisenf
Flor de Sal, Pfeffer aus der Mühle
Gemüse, ich hatte Brokkoli
Olivenöl zum Braten
Knoblauch nach Gusto


Den Fisch in zwei Stücke schneiden, salzen und mit Senf einstreichen.
Die Kartoffeln schälen und in Fäden schneiden, ich nahm dafür den Spiralschneider.


Die Skrei Stücke mit den Kartoffelfäden einwickeln und in der mäßig vorgeheizten Pfanne langsam anbraten. Langsam deshalb, weil die Kartoffeln nicht zu schnell braun werden sollen. Der Fisch wäre dann innen vielleicht noch nicht gar. Wärend des Bratens salzen und pfeffern. Ich legte, wie meistens, ein paar Knoblauchzehen dazu, das gibt den Kartoffeln ein schönes Aroma. Nach 8 - 10 Min. waren die eingepackten Skrei Loins fertig und innen noch leicht glasig.


Inzwischen hatte ich Brokkoli blanchiert und in Olivenöl geschwenkt.
Und alles so ganz ohne Sauce, das ist ja fast ein Diätessen.

Buon Appetito!

Mittwoch, 27. Januar 2010

Heute bleibt die Küche kalt!


Angesichts der Vorbereitungen zum Slow Food Abend "Kniffte, Stulle, Butterbrot". blieb heute mal die Küche kalt.
-Der Herr Geschmacksache fürchtete schon, er müsse Gewicht lassen, was ihm nicht geschadet hätte-.
Aber, für solche Fälle hat man ja noch den Feinkosthändler des Vertrauens in der Hinterhand.
Und so gab es also Convenience, basta. Aber, ich muss schon sagen, es war etwas besonderes. Und zwar ein Carpaccio vom Polvo, Pulpo, Oktopus oder auf gut deutsch Krake. Ganz ohne Zusatzstoffe. Fix und fertig eingelegt mit Kräutern und mit Öl bedeckt. Auch optisch ein wahres Vergnügen.
Ich servierte das Carpaccio mit ein paar Salatblättern, gekochten Kartoffeln und feinen Scheiben von gebackener Rote Bete, ebenfalls vorbereitet. Letztere würzte ich nur mit Flor de Sal, Pfeffer und ein paar Tropfen Sapa, Saba. Dieser Balsam hat eine herrliche Süße und passt sehr gut zur Bete, schmeckt fast wie alter Balsamico, ist aber viel preiwerter. Über Sapa  kann man jetzt im neuen Slow Food Magazin 01.2010 lesen. Der Artikel ist von Elisabetta Gaddoni "Saba & Vincotto die Elixiere der armen Küche".
So ein kalter Mittagstisch ist gar nicht von schlechten Eltern.

Buon Appetito!

Mittwoch, 20. Januar 2010

Sonntagsfrühstück, Schäumchen vom Rührei!

Vor Wochen habe ich einen interessanten Beitrag beim Kompottsurfer gefunden. Rührei mit der Espressomaschine aufgeschäumt! Ups, das fand ich total abgefahren. Eigentlich ist die Schäumchen Phase ja vorbei, aber das wollte ich trotzdem ausprobieren.

Ja, und dann habe ich es ausprobiert. Hier ein paar Impressionen dazu:

Also die Textur ist ganz anders, logisch. Ich mag ein Rührei, innen noch cremig mit festeren Inseln darin, und aussen schön glatt. Diese aufgeschäumte Variante ist sehr fluffig, gewöhnungsbedürftig.

Es ist allerdings spannend, das mal auszuprobieren. Also, ich muss es nicht unbedingt haben, gebe aber zu, dass es sehr schnell von der Hand geht, und die Küche nicht nach Bratpfanne riecht. Für den frühen Morgen also sehr positiv. Ausserdem ist dieses Schaum Rührei fettfrei. Vielleicht für die nachweihnachtliche Diät ganz passabel.
Beim recherchieren im Netz habe ich dann den folgenden Link gefunden. Ist ganz schön anzuschauen.

Buon Appetito!

Dienstag, 17. November 2009

Noch einmal Kürbis, diesmal Senf!

Neulich hörte ich im WDR2 Radio ein Rezept von Helmut Gote für Kürbispesto.

Das hat mich veranlasst, mal meinen Kürbis - Senf dazu zugeben!


Senf Grundrezept

150 g gelbes Senfmehl
250 g Kürbispürée, z.B. vom Hokkaido
10 g Salz
50 ml Weinessig
50 ml Wein
50 ml Wasser
40 g Zucker oder Honig

Zuerst das Kürbispürée zubereiten. Den Kürbis in grobe Stücke schneiden, vorher die Kerne samt dem wattigen Inneren entfernen. Schälen ist beim Hokkaido nicht notwendig. Er ist aus der Familie der Zucchini, und die schält man ja auch nicht. Mit wenig Salz und etwas Wasser zu Brei kochen. Entweder mit dem Schneebesen glatt schlagen oder durch ein Sieb rühren. Abkühlen lassen.
Essig, Wein und Wasser mit Salz und Zucker aufkochen und abkühlen lassen. Senfmehl unterrühren. Falls Honig verwendet wird diesen jetzt erst zufügen und nicht mit kochen lassen. Die Konsistenz der Senfpaste wird durch die Flüssigkeitsmenge bestimmt. Also nicht gleich die ganze Menge zugießen.
Die Masse abdecken und über Nacht kühl stellen. Noch nicht endgültig abfüllen, da die Senfpaste nachdickt. Es ist also möglich, dass später noch Flüssigkeit zugegeben werden muss.
Nach 2 – 3 Tagen den Senf abschmecken, die Konsistenz prüfen, evtl. mit Flüssigkeit ausgleichen und in sterilisierte Gläser füllen.
Dieses Rezept lässt sich unendlich sowohl farblich, als auch geschmacklich variieren. Mit Kräutern wie Bärlauch, Basilikum, Estragon, Knoblauch oder Gewürzen wie Meerrettich, Kurkuma, Paprika, Chili, Zimt, Ingwer. Oder auch Fruchtsaft oder -mark, z.B. Feige oder Quitte, Balsamessig, Rotwein.
Dabei ist zu beachten, dass die Flüssigkeits- und Säuremenge die oben angegeben ist entsprechend verändert werden muss. Also Kürbis kann viel Säure vertragen. Quitten oder Rhabarber dagegen sind fruchtig bis säurehaltig, also Vorsicht mit Essig!
Mag man den Senf superscharf, verwendet man schwarzes Senfpulver, oder halb und halb. Soll der Senf rustikal sein lässt man Senfkörner über Nacht in Wein oder Wasser aufquellen und mischt sie ganz oder geschrotet unter die Senfpaste. Da kann man der Phantasie freien Lauf lassen.
Jetzt vor Weihnachten lohnt es sich eine größere Menge zu machen. Es sind hübsche kleine Geschenke, die doch wirklich keine Arbeit machen. Der Senf reift ja quasi von alleine. Und bei der nächsten Familienfeier kann jeder mal seinen Senf dazugeben.

Der Senf ist kühl aufbewahrt ca. 4 – 6 Monate haltbar, wenn er nicht vorher verzehrt wird!

Buon Appetito!

Freitag, 30. Oktober 2009

Kürbisbratling mit Kürbis-Chutney

Am Mittwoch Abend gab es beim Slow Food - Schneckentreff ein Kürbismenü.
Zuerst eine Kürbis-Möhrensuppe mit gerösteten Kürbiskernen und Kernöl, dann als Hauptgang  Kürbisbratlinge - könnte man auch Kürbisplätzchen nennen - mit Kürbis-Chutney und zum Dessert ein sahniges Vanilleeis mit einem zimtigen Kürbiskompott. Das Eis haben wir aus Zeitgründen nicht selbst gemacht, war aber trotzdem sehr lecker.
Die Rezepte habe ich hier aufgeschrieben:

Kürbisbratling

1 kleiner Hokkaido-Kürbis
3 Eier
Meersalz & Pfeffer
Rapsöl zum Braten

Nur fünf Zutaten, das ist wirklich schon alles. Als ich gestern Nachmittag in die Küche kam, war der Kürbis schon geschält und in Stifte geraffelt. Das hatte die fleißige Tina schon erledigt. Ich weiß nicht, ob es nötig war, ihn zu schälen, auf jeden Fall war es die elegantere Lösung.
Die Eier habe ich verkläppert und mit dem Kürbisfleisch vermischt. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
In zwei Pfannen in heißem Öl nun die Kürbisplätzchen, pardon die Bratlinge, knusprig ausgebacken.
Mit dem fruchtig, scharfen Chutney war es ein köstliches Abendmahl!


Das Chutney hatte ich mitgebracht, frei nach dem Motto: "Ich hab da schon mal was vorbereitet".
Richtig ist aber, ein Chutney muß einige Tage durchziehen, dann intensiviert sich das Aroma.
Sehr vorteilhaft ist bei Eingemachtem, es hält sich ein paar Wochen und lässt sich -schön verpackt- auch gut verschenken. Ist ja bald Weihnachten.

Kürbis-Chutney 

1,2  kg Muskatkürbis, das war etwa 1/6 des Ganzen
150 g Schalotten, fein geschnitten
1 säuerlicher Apfel, fein gewürfelt
1 Stck. frischer Ingwer, sehr fein gewürfelt
100 g Sultaninen
100 g Honig
1 Stck. frischer Chili nach Gusto
0,4 l sehr guter Weißweinessig
2 EL Salz
8 Pfefferkörner, 2 lange Pfefferkörner, 6 Zimtblüten

Den Kürbis schälen, das Innere, Weiche herausschneiden. Jetzt müsste es 1 kg sein. Das reine Fruchtfleisch in Stücke schneiden, davon eine Handvoll  in sehr gleichmäßige Würfel, und diese zur Seite stellen. Grobe und kleine Stücke getrennt in Schüsseln schichten und mit Salz bestreuen. Über Nacht an einem kühlen Ort ziehen lassen. Es tritt ziemlich viel Wasser aus.
Am nächsten Tag das Kürbisfleisch abspülen und mit Küchenkrepp abtrocknen. Die groben Stücke mit allen anderen Zutaten - außer dem Essig - im Topf zum Kochen bringen. Die Gewürzkörner vorher ins Teeei packen, so hat dieses wenigstens eine Daseinsberechtigung und kommt mal aus der hinterletzten Schublade heraus. Ungefähr 45 Min. köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, damit es nicht ansetzt. Die genaue Zeit kommt darauf an, welche Struktur - oder heißt das jetzt neudeutsch Textur? - der Kürbis hat.
Ist das Fruchtfleisch zu Mus geworden, die kleinen Kürbiswürfel und den Essig dazu geben, noch weitere 10 Min. kochen lassen, das Alles übrigens im offenen Topf.
Jetzt wird noch einmal abgeschmeckt. Vielleicht fehlt noch Honig oder Essig?
In sterilisierte Schraubgläser füllen. Die Gläser auf den Kopf stellen für 15 Min., damit die Luft entweichen kann, dann ab in die Kühlung.
Jetzt braucht man nur noch Geduld bis zur ersten Verkostung. Ich habe dieses Chutney vor zwei Wochen gemacht und fand es jetzt schon äußerst köstlich.


Ich hatte auch noch Kürbissenf gemacht, ein Kürbis bringt ja Gewicht mit, da hat man was fürs Geld.
Meinen Senf, oder das dazugehörige Rezept  gebe ich ein anderes Mal dazu.

Buon Appetito!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Heute mal Krokant für Mathematiker!


In allen Parks, Stadtgärten und Wäldern liegen jetzt neben und unter Blättern auch Eicheln, Kastanien und Bucheckern auf dem Waldboden. Und jetzt, wenn man genau hinschaut, sieht man ihn wieder:
"Den gemeinen Bucheckernsammler".
Kaum ein Besuch an diesen Örtlichkeiten, ohne ihn zu sichten. Ganz schlau geht er vor. Nicht nur einfach aufsammeln, sondern bewaffnet mit Schüppe und Handfeger geht er hier seiner Berufung nach.
In meiner Wohngemeinschaft gibt es auch so ein Sammlerexemplar. Ist er dann von dem Beutefang zurück, begibt er sich an sein Werk: das Auspuhlen der Eckern. In stundenlanger Knibbelarbeit schafft er in einer halben Stunde gerade mal 15 Gramm der köstlichen Kerne (oder aber: aus 250 g Eckern wurden nach 210 min 150 g nackte Kerne).
Sind endlich alle geschafft, an erster Stelle der Sammler selbst, wird ein Karamell hergestellt.
Dazu nimmt man etwa zu gleichen Teilen Zucker und Bucheckern, in diesem Fall je 150 Gramm  -genauso verfahren wie früher bei der Herstellung von Karamellbonbons, das hat doch wohl jeder von Euch schon mal gemacht-.
Ist der Zucker flüssig und schön hellbraun, gibt man die Bucheckern in den Topf. Schnell umwenden und auf eine Platte streichen, die zuvor mit Backpapier ausgelegt ist. Erkalten lassen und geniessen!
Ein kleiner Feinschmecker-Tipp:  Das Backpapier vorher gut mit Butter einpinseln, dann schmeckt's noch besser.

Mittwoch, 30. September 2009

Spiegeleier von der Wachtel!

Posted by Picasa
Gesternabend war Schmalhans unser Küchenmeister. Zum einen wollte ich mal kurz diäten, und zum anderen war nicht mehr viel im Kühlschrank. Oder war es umgekehrt? Es fügte sich jedenfalls gut zueinander.
Im Kühlschrank waren da noch 9 Wachteleier, gekochte Bamberger Hörnla - über diese Knolle berichtete ich am 10. September - vom Vortag und luftgetrockneter Speck mit Kräutern vom Lieblingsitaliener. Und saure Gurken, darüber schrieb ich am 22. September.
Nun ja, das war nicht gerade viel, aber schön drapiert auf kleinen Tellern machte es schon was her.
Die Wachteleier reichten für 4 Teller, sodass wir zwei Gänge hatten zu zweit. Ach ja, ein Ei ging kaputt, das aß ich schon direkt aus der Pfanne, und eine Gurke gleich aus dem Glas dazu. Gut zu wissen, dass bei Gewürzgurken auf 100g  nur 4 Kalorien kommen. Das ist doch mal 'ne leckere Diät.

Buon Appetito!

Mittwoch, 16. September 2009

Kürbissuppe!

Posted by Picasa

Auf dem Wochenmarkt gibt es jetzt wieder ganz andere Farben. Gelb, orange, ocker, braun und dunklere Grüntöne. Wenn es den ersten Kürbis gibt, ist er da der Herbst. Erst kann ich mich nicht vom Sommer trennen und plötzlich ist er weg und Vergangenheit.
Ich kaufte einen schönen Hokkaido Kürbis. Schön klein und fest, gerade recht für eine Suppe. Eine eigene Currymischung habe ich noch im Vorratsschrank.


Kürbissuppe

1 kleine Stange Lauch
1 Stück Ingwer
1 Stange Zitronengras
500 g Hokkaido Kürbis
1 Süßkartoffel
300 ml Gemüsebrühe
150 ml Kokosmilch, ungesüßt
1 Limette
Butter oder Öl zum Andünsten
Curry, möglichst frisch zubereitet
1 kleine frische Chilischote
Balsamico Sirup
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

Den geputzten, gewaschenen Lauch in kleine Ringe schneiden, Ingwer, Chili und  Zitronengras sehr fein würfeln bzw. in feine Streifen schneiden und in Butter oder Öl andünsten.
Den Kürbis halbieren und die Kerne großzügig herausnehmen. Das Kürbisfleisch und die Süßkartoffel klein schneiden und zum Lauch geben. Sowohl der Hokkaido als auch die Süßkartoffel haben den Vorteil, daß sie nicht geschält werden müssen. Das lobe ich mir.
Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe auffüllen, Salz, Pfeffer und Currymischung dazugeben und bei mittlerer Hitze 20 min kochen lassen.
Die Suppe mit dem Schneebesen oder dem Zauberstab pürieren, mit Limettensaft abschmecken und in tiefe Teller füllen.
Mit Balsamicosirup beträufeln und ein schönes Muster ziehen.

Dazu passen hervorragend bunte Kartoffelchips. Das Rezept dafür schreibe ich Euch später auf, dazu brauche ich mehrere verschiedene Kartoffelsorten. Die Bamberger Hörnla habe ich schon, aber die anderen fehlen mir noch.

Buon Appetito!

Sonntag, 30. August 2009

Heute gibt's mal abgedrehtes Gemüse!

Posted by Picasa
Gemüsespaghetti, ganz schön abgedreht!!

1 große Kartoffel
1 Kohlrabi
1 große Möhre
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
30 g Butter
100 ml Gemüsebrühe
100 ml Schmand
Meersalz, Pfeffer a. d. Mühle
1 Bund Kerbel

Die Kartoffel und das Gemüse schälen, und alles mit dem Spiralschneider in Streifen drehen oder schnippeln, wenn kein Spiralschneider zur Hand ist.
Zwiebel und Knoblauch in Butter andünsten, das durchgedrehte / geschnippelte Gemüse dazugeben, einmal wenden, salzen und pfeffern, und die Gemüsebrühe dazugießen. In wenigen Minuten mit halb geschlossenen Deckel al dente garen. Die Flüssigkeit sollte eingekocht sein.
Den Schmand unterrühren, noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken, und mit frischem Kerbel bestreuen.
Das ist eine richtig leckere Gemüsebeilage. Kocht man aber ein paar Spaghettini dazu und mischt sie mit dem Gemüse, so hat man im Handumdrehen ein herrliches Pastagericht.

Übrigens, Kartoffeln gelten in weiten Teilen Südeuropas immer noch als Gemüse! Besonders in Italien findet man häufig Kombinationen von Kartoffeln und Pasta. Z.B. den Klassiker Pesto Genovese. Dort finden sich Pasta, Basilikumpesto, Kartoffeln, Bohnen und Parmigiano.

Buon Appetito!

LinkWithin

Related Posts with Thumbnails
http://www.linkwithin.com/install?platform=blogger&site_id=165067&url=http%3A//reinegeschmacksache.blogspot.com/&email=boncibus%40googlemail.com