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Montag, 8. Februar 2016

Rosenkohl - Brokkoli - Eintopf!



 

German Kraut, so heißt das Event, welches Evchen bei Zora vom Kochtopf organisiert hat.
Die größte Bloggerin bin ich ja nicht, aber diese Thema lasse ich mir nicht entgehen.

Eintöpfe, egal welcher Art, esse ich gern, besonders in der kalten Jahreszeit.
Von dem italienischen Markthändler meines Vertrauens bekomme ich gelegentlich Schinken-Schwarten. Vom San Daniele- oder Parmaschinken oder vom luftgetrockneten, gekräuterten Speck. Herrlich dieses Aroma beim Auskochen!
Und vom Kohl oder Kraut bin ich eh überzeugt.

Für diesen Eintopf entschied ich mich für Rosenkohl. Dann hatte ich auch noch vom Wochenende Brokkoli im Kühlfach, den wollte ich mit verwenden.

Zutaten:


  • ein paar Schwarten
  • 1 Möhre
  • 1 Stange Sellerie
  • 1/2 Lauchstange
  • ein paar Knoblauchzehen
  • 1 Chili-Schote
  • ein Stück Zitronenschale
  • ein paar Lorbeerblätter, Petersilienstiele
  • wenig Salz
  • viel Pfeffer
  • Wasser

Zubereitung Brühe:

Aus diesen Zutaten  in mindestens 2-3 Stunden ganz langsam eine gute Brühe kochen. Wasser soviel zugeben, wie man es mag. Ich mag es gerne suppig.
Danach abgießen. Die Schwarten entweder entsorgen oder - wie ich es mag- mit Senf so nebenbei verputzen. Das ist so mein ganz eigener Gruß in der Küche, dabei lasse ich mich ungern stören.

Zutaten zur Fertigstellung:


  • 1 Kartoffel
  • 250 g Rosenkohl
  • 1 kleine Staude Brokkoli
  • Mettwürste, Menge nach Bedarf
  • pro Person eine Scheibe Weißbrot und 1/2 Knoblauchzehe
  • Olivenöl


Zubereitung:

Die gewürfelten Kartoffeln in die Brühe geben und gar kochen.
Den geputzten Rosenkohl halbieren oder vierteln.
Den geputzten Brokkoli in kleine Röschen schneiden.
Beides in Salzwasser bissfest kochen, abgießen und eiskalt abschrecken. So bleibt die schöne, grüne Farbe erhalten.

Zum Finale die Mettwürste in Scheibchen schneiden und in die Brühe geben. Nach 5 Minuten die Brühe abschmecken. Hat die Wurst vielleicht Salz abgegeben? Oder fehlt noch Salz? Pfeffer ist sicher genug drin.
Ein Stück Zitronenschale kann auch nicht schaden, es gibt der Suppe eine schöne Frische.
Nun den Rosenkohl und Brokkoli zugeben und mit erhitzen.

Zum Anrichten eine gute Portion in den Teller füllen.
Dazu das geröstete Weißbrot mit Knoblauch abreiben und mit feinstem Olivenöl beträufeln.
Ein kleiner Faden Olivenöl auf dem Gemüseeintopf adelt das sonst so einfache Gericht und schmeckt köstlich dazu.

Guten Appetit!

Blog-Event CXVI - German Krautköpfe (Einsendeschluss 15. Februar 2016)



Sonntag, 5. Juli 2015

24 Stunden in Köln

um am Summer of Supper teilzunehmen, den Natalie und Johannes organisierten.
Schon sehr lange wollte ich Natalie kennen lernen. Nun war es endlich soweit, wir hatten einen sehr schönen Abend im Marieneck. Sie am Herd und ich lies mich bewirten. Danke!
Die beiden haben es wirklich wunderbar gemacht.


Aber vorher war ich noch in Köln unterwegs.
Manchmal muss man/frau eben hoch hinaus und wenn ich schon einmal in Köln bin, dann gehe ich natürlich auch zum - und in den Dom. Da war mein iPhone wohl doch etwas zu klein für das Foto.





Der Abend dann im Marieneck begann mit einem Gruß aud der Küche, wie könnte es anders sein, genannt Schmuggelware.
Bei 38° durch Köln zu latschen macht hungig und auf jeden Fall durstig.
Zum Auftakt gab es:
Blutwurst aus Aachen, Puttes genannt
Mettwurst aus Lüttich
dazu Senf aus Monschau
Als Getränk dazu ein Cidre, diesmal nicht aus der Normandie, sondern aus Belgien
Die deftigen Würste mit Cidre, ein schöner Auftakt



Zwischen den Gängen wurde eifrig die Karte studiert, nur nichts verpassen und das richtige Getränk auswählen


Entre a la Dreiländereck: Kartoffeln, knuspriger Speck, grüne Bohnen.
Das Dressing dazu abgeschmeckt mit Grafschafter Goldsaft und eigenem Essig von Johannes Ahrens.
Als Getränk für mich ein süffig, eiskalter Elbling secco, ansonsten Bier


Nocheinmal Schmuggelware, die nicht auf der Karte stand: 
Süßkartoffeln, Maniokwurzeln und Kochbananen frittiert
dazu drei Dipps:
vietnamesischer Dipp - süß, scharf und fruchtig -
Erdnussdipp - vollmundig -
und ein Fruchtdipp - säuerlich -
natürlich selbst gemacht und alle drei mit Suchtcharakter
Zu trinken? Für mich ein Schiefer Riesling von der Mosel, ansonsten Bier


Die Chefs in Vorbereitung des Sauerfleisches, genauer gesagt:
Mestreechs Zoervleis / Patat met
Dazu: Mayonnaise, Ketchup und eine Aprikosensauce, natürlich aus eigener Herstellung, was sonst?
Weinempfehlung: Sylvaner aus Franken und Trollinger aus Würtemberg, oder schon wieder Bier



Wunderbar knusprige Pommes frites, bis zum Abwinken....... und das Sauerfleisch grandios gewürzt




Fromage de Herve / Delice de Liege / Garnitur
köstliche Käse aus Belgien, dazu eine rote Zwiebelkonfitüre und Natalies selbst gebackenes Brot, köstlich.
Als Getränk Kriek Kirschbier, für mich Rosé aus der Provence
Das warme Klima des Abends, also wettermäßig, brachte den Käse schnell auf die richtige Temperatur. Er schmolz förmlich auf der Zunge


Chefköchin und Chefkoch hochkonzentriert bei der Arbeit. Mit einem Glas Rosé in der Hand konnte ich das Treiben gut beobachten.
Das Dessert:
Chocolat / Hopjes Vla / Oecher Printen
Schokoladenkuchen, Karamellpudding und die Printen im Schnapsglas zum Trinken, schöne Idee.
Das Getränk dazu ein Sherry zum Niederknien, East India Solera. Das Leben kann so schön sein.




Dafür, dass es so viele verschiedene Essereien gab, sah die Küche doch sehr aufgeräumt aus Kompliment.
Danke liebes Team vom Marieneck, ich komme gerne wieder!

So, vorbei ist vorbei, es war ein toller Abend mit vielen, netten Gästen.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Budino dei Medici mit Amarena-Kirschen!





Susanne Hohmann, aka Magentratzerl hat wieder oder immer noch zu ihrem Dauer-Event Schatzsuche im Vorratsschrank aufgerufen.
das kommt mir gerade recht, ich bin nämlich im Umzugsfieber.
Was da alles zum Vorschein kommt, es ist nicht zu fassen.

Seit Wochen räume ich schon Schränke auf oder fast leer. Erst einmal vorsortieren und so.
Mehrere Säcke Alttextilien sind schon weg.
Jetzt sind da noch zwei ältere Fernseher, ein Monitor vom Computer, Lautsprecher, diverse Kabel und, und, und.
Auch ganz witzig Besteckteilchen in Silber, natürlich echt, wo sind wir denn hier, aus der Serie "Hildesheimer Rose". Wie goldig, äh silbrig. Lauter so ein Zeugs!
Irgendwie für oder von jedem was dabei.
Geschirr und Besteck in Mengen, mein Gott, so viele Gäste kann ich, auch nicht in der neuen Bleibe, bewirten.
Bei all der Arbeit die dahinter steckt wird mir auch ein wenig schwer ums Herz. Viele Jahre habe ich/haben wir gekauft und gesammelt. Von einigen Sachen trenne ich mich ganz leicht, aber bei vielen anderen Dingen verweile ich etwas länger.

Bevor es aber hier zum Herzschmerz wird, komme ich schnell auf den Boden der Tatsachen zurück: Ausräumen und etwas finden! Z.B. Lebensmittel für das Dauerevent bei Susanne Magentratzerl.

Da ist doch tatsächlich noch ein Glas Amarena-Kirschen vom Weihnachtsfest übrig geblieben. Noch verschlossen natürlich und auch noch bis zum Sommer haltbar.
Aber keinesfalls möchte ich das Glas mit umziehen lassen, das fehlte noch!
Amarena-Kirschen habe ich bisher nur zum Eis gegessen, so sollte es auch an Weihnachten geschehen. Jetzt aber.....sind sie immer noch da.
Dann waren da noch im Gefrierschrank zwei Plunder-Quarktaschen, die sind irgendwann mal übrig geblieben und schwupp im Tiefkühler gelandet.
Umndiese irgendwie zu verarbeiten, fällt mir der Budino dei Medici ein. Das Rezept dazu habe ich in meinem ersten toskanischen Kochbuch gelesen. Es hört sich doch wesentlich eleganter an, als ein Ofenschlupfer.
Die toskanische Version ist wahlweise mit Rosinen oder Kirschen.
Ich denke die mit Kirschen gehört zur Königsdisziplin. Wenn schon, denn schon!

Es wird erzählt, dieser Pudding sei von Medicis Gesandten abgelistet worden, die sich oft an den englischen Hof begaben, um abgemachte Darlehen und dazugehörige Zinsen einzulösen.
Das klappte leider nicht immer: oft kehrten sie mit leeren Händen zurück, dafür aber mit süßen Rezepten, z.B. mit diesem in der Tasche, so dass es zu einem wertvollen Gericht wurde.


Zutaten:

2 gefundene Plunder-Quarktaschen
1/4 l Milch
2 Eier
40 g Zucker
Butter zum Einpinseln der Form
abgeriebene Zitronenschale
Amarena Kirschen als Beilage


Zubereitung:

Die Plunder-Quark-Taschen in Scheiben schneiden und in eine gebutterte Auflaufform setzen.
Den Zucker, die Zitronenschale, die geschlagenen Eier und die erwärmte Milch vermischen und darüber verteilen.
Im Ofen bei 160° etwa 20 Minuten backen lassen.
Noch warm mit den Amarena-Kirschen geniessen.


Buon Appetito!


Sonntag, 1. Juni 2014

Feijoada, brasilianisches Nationalgericht zur WM 2014!



Vor fünf Jahren weilte ich einige Wochen in Rio de Janeiro und Umgebung und es war ein großes Erlebnis für mich. Rio ist die zweitgrößte Stadt des Landes und gleichzeitig die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Der Name bedeutet Januar Fluß und beruht auf einem Irrtum. Eine genaue Erklärung dazu findet ihr hier bei Wiki.
Damals sah ich schon in den Strassen von Rio die ersten Werbebanner für die WM 2014.

In diesem Jahr nun ist es soweit, es findet in Brasilien die Fußballweltmeisterschaft statt und ich habe die Ehre an diesem Event bei Peter teilzunehmen.



Kaum sind alle Manschaften in Brasilien angekommen, gibt es auch schon etwas zu Essen. Die Jungs müssen sich stärken.
Zu Brasiliens Küche fällt mir zu allererst die Feijoada ein. 
Für meine Begriffe ist das zwar eher ein winterliches Gericht, aber in Rio wird es des Öfteren zubereitet, wenn Gäste kommen, und oft ist es über 30° warm.  



Erst kommen die Gäste und dann wird gemeinsam gekocht. Jedesmal wieder ein Fest, Hossa, ähm Nossa.
Natürlich auch mit Musik und draussen tanzt die Jugend, z.B. Capoeira.




Da schießt sich schon einer warm, naja so viele Bohnen.


Zutaten:

Zubereitung:

Die Feijoada ist DAS brasilianische Nationalgericht. Ein deftiger Eintopf, den einst afrikanische Sklaven aus unnoblen Teilen (Ohren, Schwänzchen, Füße) der brasilianischen Herrenhäuser zusammenmengten. 
Grundlage sind schwarze Bohnen und Chili - Pimenta-Malagueta, auch als Guinea-Pfeffer bekannt-.

Die Bohnen über Nacht einweichen. Nach Möglichkeit das Wasser zwei- dreimal wechseln, bis die Flüssigkeit heller wird. Dann mit dem abgespülten Fleisch und dem Pimenta-Malaguetta mindestens 2 Std. ganz sanft kochen, die Bohnen sollen nicht platzen. Kurz vor dem Garpunkt die Würste hinzu fügen. Da das Fleisch gepökelt ist und die Würste auch würzig sind, braucht nicht zusätzlich gesalzen werden.

Den Kohl in feine Streifen schneiden und in Olivenöl mit fein geschnittenem Knoblauch dünsten.

Den Reis nach Anweisung der Packung kochen.
  



Und so wird die simple Feijoada serviert: 
Alle Bestandteile werden separat gereicht, Reis, Bohnen, Fleisch und Würste, Kohl, die Orangenscheiben und die Farofa. Es ist also in dem Sinne kein Eintopf, wie die Feijoada in Portugal.

Ich lebte in Brasilien in einer Familie. Die Kinder streuten die Farofa über alle möglichen Speisen. Mich erinnerte das ein wenig an die Brotbrösel in Sizilien, welche als Ersatz für Parmigiano herhalten. 
Die Orangen haben den Sinn, durch ihre Säure bei der Verdauung zu helfen. Cachaça trinken ist den Spielern ja nicht erlaubt, obwohl er gut im Inneren aufräumen würde.


( Dem aufmerksamen Leser ist sicher nicht entgangen, dass sich keine Orangen auf dem Teller befinden. Ich hatte sie schlichtweg vergessen.)



Hier ist es eine Feijoada und keine Feijoada completa. Sie wäre ein Festessen, das im Kreise der Familie über Stunden zelebriert werden könnte. Dazu gehörten dann diverse Fleischsorten.
Überhaupt sind die Speisen in Brasilien sehr fleischlastig, davon zeugen auch die unzähligen Churrascarias.
Die Completa war mir für die Fußballer zu mächtig, sie haben nicht soviel Zeit zum Essen und sie sollen sich ja flink auf dem Platz bewegen.
A refeição! (Mahlzeit!)

Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

Freitag, 23. Mai 2014

Sommer-Pasta - Anelli estivi zur Fußballweltmeisterschaft!

Pasta, so sagt man, bringt besonders viel Energie. Das können die Fußballer, egal welcher Nationalität, zur WM gut gebrauchen.
Da ich zu Italien eine ganz besondere Affinität habe und Pasta und Italien einfach zusammen gehören, war für mich klar, dass ich mich bei Peters Event für die italienische  Manschaft und für Pasta entscheide.


Pasta allein macht zwar glücklich, aber der Vitaminhaushalt sollte auch berücksichtigt werden. Deshalb also viel Grünzeug.


Zur Spielzeit der WM gibt es ja alle erdenklich guten, gesunden Gemüse. Bleibt nur noch für mich, sie zusammen zufügen und zu servieren.


Und da das Ganze im Sommer stattfindet, nenne ich dieses Gericht schlichtweg Sommer-Pasta, Anelli estivi, so einfach ist das.
Anelli sind ganz typisch für Sizilien, die nicht sizilianischen Spieler mögen es mir verzeihen.
Da aber auch sizilianische Spieler wie z.B. der großartige Mario Balotelli aus Palermo in der italienischen Manschaft ist, widme ich diese Pasta-Sorte besonders ihnen.

Zutaten für 4 hungrige Spieler oder Tifosi:
  • 400 g Anelli pro Person   -gibt Energie-
  • 350 g Spargel grün   -flüssigkeitshaltig-
  • eine gute Handvoll Erbsen, gepalt  -süß-
  • eine gute Handvoll Dickebohnen, gepalt  -nussig-
  • 2 Artischocken  -bitter-
  • Agretti nach Geschmack  -salzig-
  • Pinienkerne  -geröstet-
  • frische Minze  -erfrischt-
  • geriebene Zitronenschale  -Vitaminbombe-
  • Chili  -gibt Feuer-
  • Olivenöl  -schmiert-
  • Parmigiano  -rundet ab-
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Anelli etwa 20 Min. in Salzwasser kochen.
Erbsen und Bohnen blanchieren und palen, Artischocken entblättern, vierteln und 5 Min. kochen. Agretti und Spargel blanchieren.
Aus Erbsen, Dickebohnen, Parmigiano, Pinienkerne, Olivenöl, Chili, Minze, Zitronenschale ein Pesto bereiten.
Ein paar Erbsen und Dickebohnen übrig lassen.
In der Pfanne den Pesto mit den anderen Gemüsen vermischen, etwas Nudelkochwasser zugeben, die abgegossene Pasta unterheben und mit Parmigiano servieren.
Ecco la.



In der Halbzeit gibt es ein paar Crostini, z.B. mit Thunfischcreme und Creme von Dickebohnen, sonst hält man die Spannung ja gar nicht aus.


Buon Appetito, e Olé!





Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt


Donnerstag, 20. Februar 2014

Fischiges Soulfood-Getümmel!

Zu Dorothées 3. Bloggeburtstag möchte ich diese Fischsuppe beisteuern.

Links Knurrhahn, oben Skrei, unten Lachs, Mitte Lachsbäckchen, rechts Rogen

Als ich darüber nachdachte, was ich wohl kochen könnte zu diesem Anlass, fiel mir als erstes ein:
ein Fischsüppchen, schön heiß und leicht scharf. Das wärmt die Seele, so dachte ich.
Überhaupt mag ich Fischsuppen in allen Variationen. Jedesmal fällt sie anders aus, je nachdem, welche Fische sich anbieten.

Gemüse als Suppenansatz

Nun aber wurde es gar nicht mehr richtig kalt, was nun?
Der Plan war gemacht, die Ideen gingen in diese Richtung.
Also, Fischaugen zu und durch.

Fischiges Getümmel im Topf

Gerne erinnere ich mich an eine Fischsuppe auf Malta, in Valetta. Bei 35° im Schatten aßen wir in einem stark klimatisierten Restaurant die Fischsuppe des Hauses. Natürlich heiß und etwas scharf. Na bitte, geht doch.



Fischsuppe Soulfood für Dorothée
Zutaten:

  • Fische nach Gusto, geschuppt und ausgenommen
  • ich hatte Lachs, einen Lachskopf, Knurrhahn, Skrei
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Süßkartoffel
  • 1 Möhre
  • 1 Stange Sellerie
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 Zwiebel
  • Knoblauch nach Gusto
  • 1 Stück konfierte Zitrone
  • Chili
  • Koriander   ersatzweise Petersilie
  • 2 El Strattù
  • ein Schuss trockener weißer Wermut
  • Weißwein
Zubereitung:

Zwiebel und Fenchel grob würfeln. Knoblauch nur andrücken. Möhre schälen und in Scheiben schneiden. Die Gemüse in Olivenöl andünsten. Zitrone und Tomatenmark zugeben.
Fischkopf und ganzen Fisch zugeben, kurz mit andünsten und mit Wermut ablöschen.
Mit kaltem Wasser und Wein auffüllen. Bei milder Hitze 30 Minuten leise köcheln lassen. 
Den ganzen Fisch heraus nehmen und zerflücken, also die Filets abheben und beiseite stellen.
Den Fischkopf ebenfalls herausnehmen, die Bäckchen retten.
Nun die restlichen Fischstücke in die Suppe geben, in diesem Fall Lachs und Skrei, und etwa 15 Min. leise ziehen lassen. Herausheben und in mundgerechte Stücke zerteilen.
Die Fischsuppe mit dem Pürierstab kurz durchmixen, es soll eine leichte Bindung entstehen, aber man soll auch noch ein paar Stücke zu beißen haben.
Nun die Fischstücke wieder einlegen, noch einmal kurz erwärmen und servieren.
Mit leckerem Weißbrot und mit einem Faden feinstem Olivenöl genießen.
Guten Appetit liebe Dorothée!

3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood



Dienstag, 11. Februar 2014

Gedämpfte gefüllte Salatröllchen mit Risotto!

Satte ZWEI für weniger als FÜNF: das Event von Peter G. Spandel


Als Peter von "Aus meinem Kochtopf" zu diesem Event aufrief, war ich zunächst unsicher. Nicht, dass ich nichts Preiswertes kochen könnte. Nein, das tue ich fast täglich, unsicher mit der genauen Auflistung. Ich bin nämlich überhaupt kein Listen-Mensch. Ich überschlage stets alle Zutaten und Kosten im Kopf und meistens liege ich damit richtig. Sicher auch eine Erfahrungssache.


Ziemlich schnell entschied ich mich für ein Hackfleisch-Gericht und zwar Lammhack. Am vergangenen Samstag sah ich in der Servicezeit Essen und Trinken im WDR mit Martina Meuth und Bernd Neuner Duttenhofer dieses Gericht und zwar mit Safransauce. Ich machte es kurzerhand mit Risotto, Safran hatte ich nicht mehr im Haus und wäre vielleicht auch zu teuer geworden.



Das Hackfleisch kaufte ich in einem gut sortierten türkischen Lebensmittel-Geschäft. Dort habe ich immer eine gute und frische Auswahl.
Wenn ich dann schon mal dort bin, nehme ich auch gleich das Gemüse mit und den Reis.


Hier die Zutatenliste:
  • € 1,90  für 200 g Lammhack  
  • € 0,95 für 1 Lattuga-Salat      
  • € 0,29 für 100 g Reis             
  • € 0,10 für 1 Zwiebel             
  • € 0,10 für 2 Knoblauchzehen 
  • € 0,15 für 1/2 Brötchen         
  • € 0,30 für 1 Ei                       
  • € 0,30 für Öl                          
  • € 0,20 für einen Stengel Petersilie               
  • €  ??? für Hühnerbrühe, selbst gekocht aus dem TK
  • € 4,29 sind es zusammen, ohne die Brühe, da weiß ich nicht, wie ich sie berechnen soll. Sicherlich ist es weniger als 1 €, also bin ich gut im Preis geblieben.    
  • Gewürze wie Salz, Pfeffer, Macis, Chili und Kreuzkümmel habe ich nicht berechnet.             


Wie man oben in der Pieform sieht, ist sogar noch etwas übrig geblieben.
Es war eine nicht ganz neue Erfahrung für mich, preiswert zu kochen. Da ich seit Jahren für den
Slow Food arbeite, ist dieses Thema fast alltäglich. Allerdings mache ich das Pi mal Daumen.
So allerdings, mit einer Liste, dachte ich noch einmal anders über Lebensmittel nach.

Die Zubereitung könnt ihr oben verlinkt unter Servicezeit nachlesen.



Blogevent Satte ZWEI für weniger als 5

Donnerstag, 7. November 2013

Torta de Santiago!

 


Nele vom Blog Küchendelikte richtet den Gastbeitrag XCIII-Spanien kulinarisch in Zorras Blog aus. Ich nehme hier mit einem zweiten Beitrag teil. Mit einer Torta de Santiago. 

.

Dieser Mandelkuchen ist eine Spezialität von Santiago de Compostela und man findet ihn in allen Bäcker-Läden.
Als Kuchengarnitur wird entweder das Schwert des Santiago mit Puderzucker aufgestäubt oder die Muschel, die auf den Jakobsweg hinweist. Ich entschied mich für die Muschel, das Schwert habe ich schon oft im Familienkreis präsentiert.


Zutaten, für eine Form mit einem Ø von 18 cm.
  • 3 Eier
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 120 g Zucker
  • Vanillezucker
  • Zimt
  • Prise Salz
  • Butter für die Form
  • Puderzucker für die Garnitur
Zubereitung:

Die Torta ist schnell gemacht und es sind lauter Zutaten die immer im Hause sind.
Die Eier trennen.
Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
Die Eigelbe mit Zucker schaumig aufschlagen, mit Vanillezucker und Zimt abschmecken.
Die Mandeln dazu geben und unterrühren.
Zum Schluss das steifgeschlagene Eiweiß unterheben.
In die gebutterte Form gießen und bei 150° etwa 40 Minuten backen.


Mit Puderzucker bestäuben und genießen.


Buen Provecho!



Blog-Event XCIII - Spanien kulinarisch (Einsendeschluss 15. November 2013)

Freitag, 1. November 2013

Spanische Muscheln, almejas à l'espagnole!


Lebensfreude und faszinierende Landschaften, endlose Weizenfelder von La Mancha, flimmernde Hitze von Andalusien, mediterrane Obstgärten und zerklüftete Sierras, stolze Menschen und wilde Stiere, Sherry und Wein, Gazpacho und Zarzuela, Tapas und Tortillas - das alles ist Spanien mit seinen kulinarischen Köstlichkeiten.

Nele vom Blog Küchendelikte richtet den Gastbeitrag XCIII-Spanien kulinarisch in Zorras Blog aus. Ich nehme gerne daran teil und steuere spanische, überbackene Muscheln dazu bei.
Sie können sowohl als Tapas, mit einem Glas Sherry, als auch als vollständiges Gericht herhalten. Muscheln passen einfach immer.

Zutaten:
  • 1 kg Miesmuscheln
  • Semmelbrösel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Chili  nach Gusto
  • glatte Petersilie
  • 1/2 Glas Oloroso
  • Olivenöl
  • Spritzer Zitronensaft


Zubereitung:
Die Muscheln nur kurz waschen, sie sind ja bereits vorgewaschen, da hat man nicht mehr viel zu tun. Außerdem wäscht man sonst den schönen Meergeschmack heraus.


In einer Pfanne die Muscheln mit wenig Olivenöl und dem Oloroso nur solange dämpfen, bis sie sich öffnen. Die obere halbe Schale abbrechen.
Semmelbrösel, Olivenöl, Knoblauch, Chili, Zitronensaft und Petersilie zu einer Paste zusammen rühren und jeweils einen Teelöffel voll davon auf jede Muschel setzen.


Im Backofen kurz übergrillen. Nicht zu lange, sonst werden die Muscheln hart.
Kalt oder warm servieren.



Buen Provecho!



Blog-Event XCIII - Spanien kulinarisch (Einsendeschluss 15. November 2013)

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