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Mittwoch, 21. August 2013

Ofengemüse satt!

 

Hier wird auch nur mit Wasser gekocht, deshalb nehme ich mit diesem Bericht teil an dem Event bei Uwe von : High Foodality

Das Ofengemüse vor........

.........und nach dem Backen
Zutaten:
  • Diverse Gemüse
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Alle möglichen Gemüse der Saison, z.B. Paprika, Auberginen, Zucchini, Frühlingszwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch.
Die geputzten Gemüse etwa 40 Minuten im Backofen bei 220° Ober und Unterhitze backen lassen. 
Salzen und pfeffern und mit wenig Olivenöl besprenkeln.
So einfach und so lecker. Besonders die Mini-Zucchini haben es mir angetan.
Während das Gemüse im Ofen ist, kann man in aller Seelenruhe die Wohnung putzen. 
Also das brauchte ich nicht jeden Tag, das Putzen meine ich.



Zu dem Gemüse gab es noch ein Joghurt-Gurken-Dipp a la Zaziki.

Zutaten:
  • 2 Bauerngurken
  • 500 g Joghurt, 10 % Fett
  • Salz, Pfeffer
  • Knoblauch
  • Chili
  • Zitronensaft
Die Gurken schälen, in Scheiben hobeln und reichlich mit Salz bestreuen.
Nach etwa 20 Minuten die Gurkenscheiben ausdrücken und mit den anderen Zutaten vermischen.
Etwas durchziehen lassen, gerne auch über Nacht, wobei man bedenken sollte, dass der Kühlschrank  gerne den Knoblauch-Duft annimmt.




HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser

Freitag, 18. Juni 2010

Frankfotter Grie Soß! Noch so ein Klassiker.


Letztens, auf dem Wochenmarkt, gab es ein  Riesenangebot an frischen Kräutern. Es wächst jetzt einfach alles, dank des endlich angekommenden Sommers.
Zu neuen Kartoffeln, die ich seit einiger Zeit in der Speis hab, konnte ich mir die klassische "Frankfotter Grie Soß" gut vorstellen. Kaloriearm, ( oder? ) schnell gemacht und superlecker.

Nie vergesse ich ein Fortbildungsseminar in Offenbach vor vielen Jahren mit meiner Kollegin Renate ( Name geändert ). Die Mittagspause während der Paukerei verbrachten wir in der Kantine des Seminarhauses. Es gab ein zünftiges, regionales Essen, eben die "Frankfotter Grie Soß". Kaum war der Teller platziert, hörte ich den schrillen Aufschrei meiner großklapprigen Kollegin: "Die Sauce ist ja schon kalt".
Tja, wir beide als echte Bergmanns-Enkelinnen hatten keine Ahnung, dass die Sauce niemals vorher warm gewesen war.
Damals erfuhr ich, Reisen bildet und wenn es nur nach Offenbach ist.
Seitdem habe ich sie ins Herz geschlossen, die Renate schon immer und jetzt auch die "Grie Soß".


 
Auf dem Markt habe ich mich beraten lassen von dem Kräuterfachverkäufer meines Vertrauens.
Es gehören sieben Kräuter in die Sauce und auf keinen Fall Knoblauch ( schade, eigentlich ), so sagte er.
Das wusste ich nun. Also schlug ich zu.

Zutaten:

500 g Schmand und Joghurt
Senf
7 Kräuter,als da waren:

Petersilie
Schnittlauch
Kerbel
Sauerampfer
Borretsch
Kresse
Estragon
Pimpinelle
Liebstöckl, ups, das sind ja jetzt neun, auch egal.
Ich habe sogar für eine zweite Variante noch Dill verwendet, dass war dann die Kasseler Art. Nicht, dass sich hier ein Hesse beschwert.


2 Eier, hart gekocht
Salz, Pfeffer, Honig
Zitrone, Öl
1 Frühlingszwiebel
Kartoffeln

Die Kartoffeln waschen, bürsten und mit Salz kochen.
Die Kräuter waschen und trocken schleudern.
Die Zwiebeln fein schneiden und in eine große Schüssel geben. Öl, Zitronensaft, Schmand und Joghurt dazu
geben und verrühren. Mit Salz, Honig und Pfeffer würzen und zugedeckt im Kühlschrank mindestens eine Stunde durchziehen lassen, zwei oder drei schaden aber auch nicht.
Die hartgekochten Eier grob hacken, unterrühren und die grüne Sauce zu Pellkartoffeln servieren.


Buon Appetito!

Samstag, 13. März 2010

Joghurtbombe!


 

Von meiner Sportkollegin Barbara H. aus H. bekam ich vor einiger Zeit dieses Rezept. Es sollte etwas ganz besonderes sein, so sagte sie mir. Na ja, man hört wohl einiges. Einfach nur Joghurt, Zucker und Sahne, das kennt man doch.
Jetzt also, brauchte ich ein einfaches und doch besonderes Dessert. Also probierte ich es aus.

500 g Natur-Joghurt, ich nahm 10%igen türkischen, -man gönnt sich ja sonst nichts-
60 - 80 g Zucker
1-2 TL Vanillezucker
200 ml Schlagsahne


3 Stangen roter Rhabarber
Boysenbeeren
Zucker und Vanillezucker nach Gusto


Zubereitung

Joghurt, Zucker und Vanillezucker hatte ich in eine Schüssel gegeben und miteinander verrührt.
Die Sahne steif geschlagen und unter die Joghurtmasse gehoben.
Ein Sieb dann mit einem Geschirrtuch ausgelegt, auf eine größere Schüssel (dient als Ablauf) gestellt.
Die Masse in das Sieb gefüllt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt.

Den Rhabarber gewaschen, nicht geschält, -sonst verliert er seine schöne rote Farbe-, und schräg in 1 cm große Stücke geschnitten. Mit Zucker einmal aufkochen lassen und sofort von der Feuerstelle genommen.
Er sollte noch stückig bleiben.

 
Separat die Boysenbeeren mit Zucker zu Brei gekocht. Mit dem Zauberstab die Beeren zermust und zum Rhabarber gegeben.
Nochmal mit etwas Vanillezucker abgeschmeckt
Genauso ginge es natürlich mit einer roten Grütze, aber ich fand jetzt die Kombination von winterlichen Boysenbeeren mit frühlingshaftem Rhabarber ganz gut.


Am nächsten Tag war die Joghurtmasse fest geworden und unglaublich luftig. Sonst kriegt man das nur mit Gelatine hin. Einen großen Schluck feinster Molke hatte ich gewonnen.
Die Joghurtbombe stürzte ich auf eine Platte und die Früchte drappierte ich drumherum.


Liebe Barbara, herzlichen Dank für dieses köstliche Dessert.
Der Salbei ist nur Dekoration.

Buon Appetito!

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