Als Roscano Agretto oder Agretti, Barba di frate oder Barba dei frati und Liscari sativa kennt man die Pflanze in Italien, wo sie von Gourmets gern verspeist wird.
Bei uns ist sie als Mönchsbart, botanisch korrekt als Salsola soda, in gut sortierten Gemüseläden zu bekommen.
Ich habe das Gemüse beim Biohändler meines Vertrauens auf dem Bochumer Wochenmarkt gekauft.
- 15o g Bund Mönchsbart
- 200 g Spaghettini
- Pancetta
- konfierte Cedriwürfel wenn nicht vorhanden dann Zitronenabrieb
- frischen Knoblauch nach Gusto
- 1 eingelegte Sardelle
- Olivenöl
- Hartkäse ich hatte noch Ricotta salata aus Sizilien
- geröstete Pinienkerne
- Pfeffer
- Salz fürs Kochwasser
Zubereitung:
Die Pancetta fein würfeln und mit der Sardelle in der Pfanne auslassen. Falls nicht genügend Fett austritt, etwas Olivenöl zugeben.
Den feingewürfelten Knoblauch und die fein gewiegten Cedriwürfel ebenfalls dazugeben und mit andünsten.
Abgießen, etwas Kochwasser auffangen.
Spaghettini mit Mönchsbart zum Sugo geben, etwas geriebene Ricotta salata und zum Schluss die Pinienkerne unterheben.
Wenn es zu trocken ist, einen Schluck Kochwasser unterrühren und dann gleich auf den Tisch bringen.
Wer mag, nimmt noch etwas Pfeffer dazu.
Anmerkung:
Der Mönchsbart ist eine alte Kulturpflanze, die von Mönchen
verbreitet wurde.
Im Mittelalter wurde er zu Pottasche verarbeitet und für die
Glasherstellung oder als Backtriebmittel verwendet.
Inhaltsstoffe:
viel Kalzium, Eisen und Vitamin-A
Aussehen/Geschmack:
Blätter ähneln äußerlich dem Schnittlauch schmecken wie eine Mischung aus Spinat und Spargel
Saison: April - Juli





