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Donnerstag, 30. September 2010

Heute frischer Zwetschgenkuchen!


Mit den Zwetschgen ist für mich eindeutig der Herbst angekommen. Die Zwetschgenzeit ist kurz, also muss ich mich ranhalten.
Wenn bei mir Kuchenhunger aufkommt, muss es schnell gehen bis zur Umsetzung. Ich bin eine äußerst ungeduldige Zeitgenössin, wenn es ums süße Essen geht.



Zutaten:
  • 200 g Mehl
  • 150 g kalte Butter
  • 1 EL kaltes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • Mandelkrokant
  • Zimtblüten
  • 1 kg Zwetschgen
  • brauner Zucker
Aus Mehl, Butter, Wasser, Zucker und Salz schnell, solange die Hände noch kalt sind, einen festen Teig kneten. Das geht wirklich am schnellsten mit den Händen und man braucht hinterher keine Gerätschaften spülen. Etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach schön dünn ausrollen und in eine gebutterte Form geben.




Den Krokant zuerst grob mit dem Messer, dann in einem Plastikbeutel mit dem Nudelholz zerbröseln. Die Zimtblüten im Mörser zerkleinern und dazu geben.
Krokant und Zimtblüte auf dem Teigboden verteilen und etwas geschmolzene Butter darauf verteilen.



Die Zwetschgen halbieren und auf dem bebröselten Teig schön drappieren.
Etwa 30 Min. bei 180° Umluft backen lassen.


Aus dem Ofen nehmen und mit braunem Zucker bestreuen.

Ich würde gern wissen, warum diese Fotos so schlecht geworden sind. Es liegt wohl an der Farbe, mit Brombeeren hatte ich das gleiche Theater. Da waren sie so schlecht, dass ich sie garnicht erst gepostet habe.


Noch lauwarm haben wir diese Tarte mit halbsteif geschlagener Sahne vertilgt.

Jetzt viel mir wieder das Märchen vom Rotkäppchen ein.
Rotkäppchen brachte der kranken Großmutter Kuchen und Wein, zur Genesung.
War ich nicht auch krank? Eine Bronchitis ist doch so gesehen eine Krankheit.
Also her mit dem süßen Wein. Den Kaffee trinken wir dann Morgen zum Kuchen, falls dann noch was übrig ist.


Buon Appetito!

Mittwoch, 26. Mai 2010

Einmal Karlsbad und zurück!


http://www.133premier.cz/miranda2/export/sites/www.133premier.cz/cs/regiony/zapadoceske-lazne/foto/01-Karlovy-Vary.JPG




http://www.europa.sachsen.de/img/freistaat/413_Tschechien.jpg


Für ein paar Tage weilte ich in Karlsbad ( tschechisch Karlovy - Vari ) zu einem Familienfest.
Es ist ein Kurbad voller Nostalgie, dem man leider noch immer sehr stark den Sozialismus ansieht.
Inzwischen sind immerhin viele alte und schöne Häuserfassaden renoviert und restauriert worden, aber der morbide Charme ist immer noch präsent. Man kann nur ahnen, wie reich diese Stadt einmal gewesen sein muss.

Auch das ist Karlsbad!

 
Ich war bereits einmal dort, vor acht Jahren, und es gibt im Gegensatz zu damals sogar ein paar ganz gute Lokale mit regionaler Küche, die nicht ganz so deftig sind. 



Knödel und Frittaten in allen Varianten, von süß bis salzig sind vertreten. Man is(s)t ja in Böhmen.  


Natürlich gibt es dann viel Fleisch mit nochviel mehr Sauce dazu, wie es sich zu guten Knödeln gehört.




Am meisten beeindruckt haben mich die "Powidltatschkerln", mit köstlichem Pflaumenmus gefüllt, die ich am liebsten gleich nochmal verschlungen hätte.





In den Lokalen war es leider immer sehr dunkel, so dass die Fotos mit meiner Amateur-Kamera allesamt nicht zufriedenstellend wurden.






Der Höhepunkt in einigen Lokalen ist immer noch das Flambieren, die 60er Jahre lassen grüßen.





Hier ein paar Späzialitäten/Souvenirs aus Karlsbad, die man unbedingt kaufen sollte:
 
Zuerst einmal die berühmten "Karlsbader Oplaten"




Dann den Kräuterschnaps "Becherovka" , hierüber gibt es sogar ein Museum.



Hier die Sprudelwasser-Becher (sehen aus wie Schnabeltassen), die es in unzähligen, meist leider in recht kitschigen Varianten gibt.





Na zdravi!

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