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Mittwoch, 15. Mai 2013

Una Gallinella di Mare, eine Meerhenne!


In der Zeit-Online bin ich über dieses Rezept gestolpert: Bittersüßer Frühling, Spargel und Mispeln. 
Die Anregung kam mir wie gerufen, denn Nespole/Mispeln haben gerade Hochsaison und der Grünspargel liegt hier sozusagen in den letzten Zügen. Eine gute Gelegenheit also es einmal zu probieren.


In dem Rezept wird Kabeljau verwendet, aber den gibt es hier in Sizilien nicht.
Statt dessen entschied ich mich für diese wunderschöne Gallinella di Mare. 
Aber Meerhenne, nicht Fisch noch Fleisch?
DIESEN Fisch allerdings konnte ich  nicht liegenlassen, er ist mir ja förmlich zugeflogen.  
Oben die Gallinella vorher, mit den schönen Flügeln und nachher, also nach dem Ausnehmen etwas schlanker


Die anderen Zutaten: Nespole, Grünspargel. Orangensaft und Dickebohnen nicht auf dem Foto.
Die Dickebohnen gehören nicht zum Rezept die habe ich dazu gegeben, sie waren halt vorrätig


Die Nespole/Mispeln nach dem Blanchieren


Der fertige Teller, mir hat es geschmeckt. Die Kombination von dem erdigen Spargel mit der fruchtigen Süße der Früchte, die nussigen Dickebohnen und als I-Tüpfelchen der feine Fisch
Auf die Idee, diese Produkte zu kombinieren, wäre ich wohl nicht gekommen. Danke an Die Zeit und das schöne Rezept.


Den Sud mit leckerem Weißbrot auftunken und buon Appetito!


Dienstag, 15. Juni 2010

100 Jahre Clubsandwich!

 
Was für ein Glück, ich hatte kaltes Huhn im Kühlschrank. Vom Suppenhuhn am Wochenende war Einiges übrig geblieben. Es gibt tatsächlich Menschen, die kaltes Huhn nicht mögen, z.B. nata von pastaciutta.

Es hat mich schon früher in Filmen wie "Lassie" oder " Die Waltons" - Ihr wisst schon:" Gute Nacht Jim Bob, Gute Nacht Miss Ellen"- fasziniert, dass die Menschen immer kaltes Huhn im Eisschrank hatten.
So, wie die Cowboys immer Bohnen mit Speck aßen. Wobei der Speck, der unter dem Pferdesattel weilte, erst nach vielen durchrittenen Tagen reif war, verkocht zu werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich hatte jedenfalls kaltes Huhn zur Hand. Da traf es sich doch gut, dass das Clubsandwich gerade seinen 100sten Geburtstag feiert. Und zum Clubsandwich braucht man bekanntermaßen Geflügelfleisch.

Also machte ich mich an die Produktion meiner Version dieses Geburtstagsetwas.

Die Zutaten:

Weißbrot
Pesto von grünem Spargel, Asparagina, auch hier bei Linda  nachzulesen

Erbsen
Mayonnaise
Senf
Salatblatt, Rucola
Tomate




Also Ihr seht schon, das ist nicht das klassische Clubsandwich. Ich habe einfach geschaut, was im Kühlschrank vorrätig ist, daraus habe ich dann das hier gemacht.
Das Weißbrot habe ich natürlich nicht entrindet. Wer kommt schon auf die Idee, knuspriges Brot zu entrinden? Ich verstehe das schon bei den Italienern nicht. Diese labberigen Tramezzini würden mir viel besser schmecken, hätten sie eine Kruste. Dann habe ich auch keine Mayonnaise verwendet, sondern Senf.  Das ist viel picanter.


Zubereitung:

Das Weißbrot toasten und von beiden Seiten erst mit Senf, dann mit Asparagina einstreichen. Salat und Rucola auf einer Scheibe verteilen, Erbsen und das Hühnerfleisch darauflegen, mit Tomate garnieren, zuklappen und geniessen.


Buon Appetito!

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