Diese Idee habe ich aus dem Buch " Gekochte Geschenke" von
Jutta Buer, erschienen 1985 im Südwest Verlag, mit Fotos von
Reinhart Wolf . Jutta Buer hat auch Bücher mit
Heinz Winkler von der Residenz Aschau gemacht. Ein ähnliches Rezept gibt es auch bei
Antonio Carluccio in seinem Buch "Pilze für Feinschmecker", erschienen 1989 im Heyne Verlag.
Eine äußerst praktische Art Pilzaroma zu konservieren ist es, diesen Extrakt zu zubereiten.
Jetzt, da es viele verschiedene Pilze gibt, ist der richtige Zeitpunkt da. Der Extrakt als Speisewürze passt besonders zu Fleischgerichten.
Suppen kriegen damit den letzten Schliff und Saucen werden geschmacklich und farblich aufgepeppt.
Zutaten:
Im Originalrezept sind nur Pilze und Salz angegeben.
1 kg Pilze:
alles, was der Wald oder der Wochenmarkt so hergibt, z.B. Champignons, Hallimasch, Pfifferlinge, echter Reizker, Austernpilze, Kräuterseitlinge, Shihitake, Abschnitte von Steinpilzen oder Morcheln,
-der ganze Pilz wäre zuschade-. Eben alles, was gerade zur Hand ist.
Meersalz
Zubereitung:
Die Pilze putzen oder waschen und grob zerteilen. Im eigenen Saft dünsten -
sie ziehen sehr viel Wasser-.
Dieses abgießen und beiseite stellen.
Die Pilze nun in schwach gesalzenem Wasser kochen und wieder abgießen.
Diesen Sud zu dem anderen geben.
Nun die Pilze in einem Tuch gut ausdrücken, den Saft wiederum auffangen.
Den gesamten Saft evtl. nachsalzen, knapp 1/2 TL auf 1 l Saft, und solange einkochen, bis eine sirupartige Konsistenz erreicht - d
urch das spätere Reduzieren wird der Geschmack salziger-.
In sterilisierte kleine Gläser oder Fläschchen füllen und verschließen.
Sein großes Plus ist, dass der Extrakt nahezu unbegrenzt haltbar ist.
Auch als Geschenk ist er sicher etwas Besonderes. Weihnachten steht ja schon fast wieder vor der Tür.
Und immer daran denken: nur das, was man vorher hineingibt, kommt auch zum Schluss heraus!